ZVO jetzt auf Facebook

22. November 2019 | 11:00 Uhr

Der Zweckverband Ostholstein lädt ein zum Stöbern, Teilen, Liken, Kommentieren!

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Presse

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Manuela Hamann
Pressesprecherin

Aktuelle Pressemitteilungen der ZVO-Gruppe

Pressemitteilungen 2019

22.11.2019 | ZVO jetzt auf Facebook

22. November 2019 | Sierksdorf

ZVO jetzt auf Facebook

Wir sind dabei - auf der meistgenutzten Social Media Plattform der Deutschen.

Auf unserer neuen Facebook-Seite freuen wir uns auf einen regen Austausch mit unseren Kunden. Gleichzeitig schauen wir gemeinsam hinter die ZVO-Kulissen und informieren: Wohin verschwindet der Müll? Und was passiert mit dem Wasser, sobald man den Stöpsel zieht? Warum müffelt das Gas, das einer kaputten Gasleitung entströmt, so intensiv? Breitband für ein schnelles Ostholstein – was bedeutet das? Klicken Sie doch einmal vorbei. Hier geht es zur neuen ZVO-Facebook-Seite.

7.11.2019 | ZVO warnt vor Haustürgeschäften

7. November 2019 | Sierksdorf

Schmutzige Methoden beim Kundenfang

ZVO warnt vor Haustürgeschäften

Drückerkolonnen/Vertriebsmitarbeiter sind gegenwärtig im Norden Ostholstein unterwegs, um bei Haustürgeschäften neue Gasverträge zu verkaufen. Die Verkäufer geben sich als Mitarbeiter von E.ON aus und treten nach Kundenaussagen aggressiv und bedrängend auf. Kunden werden genötigt, Verträge an der Haustür ohne Bedenkzeit direkt auf dem Tablet zu unterschreiben.

„Als regionaler Gasanbieter stehen wir im Wettbewerb. Aber wir sind doch über das Geschäftsgebaren der E.ON verwundert. Das ist nicht seriös“, bedauert Rüdiger Lange-Jost, Geschäftsführer ZVO Energie GmbH. Durch eine Reihe von Falschaussagen versuchen sie die Kunden zu einem Wechsel zu drängen. Mal wurde behauptet, die ZVO Energie GmbH sei nur für das Netz zuständig, mal, dass auf eine Gasversorgung keinen Wert gelegt und die Gasversorgung ohnehin eingestellt wird. „Nichts davon ist wahr“, fasst Lange-Jost zusammen. Vielmehr sehe man sich als verlässlicher und regional verwurzelter Partner. „Wir sind Nordlichter – wie auch unsere Kunden. Unser Preis-Leistungsverhältnis gehört zu den besten im Norden. Und Top-Service gibt es obendrauf.“ ergänzt er.

Vorsicht bei Haustürgeschäften

Die ZVO warnt ausdrücklich vor Haustürgeschäften. „In unseren Augen sind das zweifelhafte Werbemethoden.“, sagt Lange-Jost. Betroffene ermuntert er, sich im Zweifelsfall und bei offenen Fragen sofort an ihren Energieversorger zu wenden. Das Kundencenter des ZVO hat von Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr – 16.00 Uhr und am Freitag von 7.30 – 13.00 Uhr für seine Kunden geöffnet. Telefonisch erreicht man das Kundencenter über die Telefonnummer 04561 399-111, per E-Mail über kundenservice@zvo.com.

Doch was tun, wenn das Kind in den Brunnen gefallen, der Vertrag bereits unterschrieben worden ist? Es gilt auch bei Haustürgeschäften ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.

Von diesem können und sollen Betroffene im Zweifelsfall, so der Geschäftsführer der ZVO Energie GmbH, Gebrauch machen.

25.9.2019 | Besichtigung Klärschlammtrocknungsanlage

25. September 2019 | Sierksdorf

Besichtigung Klärschlammtrocknungsanlage

Wohin mit dem Klärschlamm

ZVK, SWNH und ZVO laden gemeinsam zur Besichtigungstour ein

Klärschlammentsorgung wird zunehmend zu einer Herausforderung für Gemeinden und Kommunen. Die Entsorgungskosten stiegen um 75 % und werden pro Tonnen berechnet. Grund genug für den Zweckverband Ostholstein (ZVO) gemeinsam mit dem Zweckverband Karkbrook (ZVK) und den Stadtwerken Neustadt (SWNH), hier nach Einsparpotentialen zu suchen. Bislang enthielt abtransportiere Klärschlamm einen Wasseranteil von ca. 75 %, eine Massenreduktion würde eine Kostenreduktion bedeuten. Aber wie dieses Vorhaben in die Praxis umsetzen?

Klärschlammtrocknunganlage – sperriger Begriff, gute Sache

Die Idee ist einfach: Die Anlage trocknet den Klärschlamm. Dieser hat weniger Wasser, ist somit leichter und in der Entsorgung preisgünstiger. Kleiner Stolperstein: Die für die Trocknung benötigte Wärme ist teuer. Wirtschaftlich rechnet sich dieses Verfahren nur, wenn Wärme günstig zur Verfügung steht. „Wir planen das Projekt auf dem Gelände des Müllheizkraftwerkes in Neustadt. So können wir die Wärme der Müllverbrennung für den Trocknungsprozess nutzen“, weiß Hanna Liedtke, Geschäftsbereichsleiterin ZVO Entwässerung, zu berichten. Inzwischen, so Liedtke, habe man gemeinsam auch einen Planer beauftragt und ein Konzept aufgestellt. Sollte das Projekt umgesetzt werden, werden alle Beteiligten davon wirtschaftlich profitieren

Weiterbildung am Objekt

Informationen werden fassbarer, wenn man diese direkt vor Ort und am Objekt vermittelt bekommt. Daher organisierte der ZVO für Ende September eine Fahrt zur Klärschlammtrocknungsanlage Ladbergen. Auf der Einladungsliste standen die Gremienvertreter aus den ZVO Ausschüssen ANA (Entwässerung) und AWA (Entsorgung), der Stadt Neustadt /Stadtwerke Neustadt (SWNH) und des ZV Karkbrook (ZVK). Knappe 30 Gäste folgten der Einladung. Sowohl Björn Wunderlich, geschäftsführender Gesellschafter der Sülzle Klein GmbH, als auch Günter Fehr, Geschäftsführer der BioSolid GmbH, führten durch die Anlage und gaben Auskunft. Sie erläuterten, wie die Klärschlämme angeliefert, gelagert und anschließend behandelt werden. Physik und Chemie spielten beim Trocknungsvorgang eine große Rolle. Viele Fragen zielten in diese Richtung. Überraschend auch die Aussage, dass der getrocknete Klärschlamm einen der Braunkohle vergleichbaren Brennwert besitzt. Am Ende der Besichtigung waren alle sich einig: Die Fahrt hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Jeder der Teilnehmer nahm ein Stück neuen Wissens mit – bereit, dieses für seine Region einzusetzen.

Aktuell werden die genehmigungsrechtlichen Belange detailliert geprüft. Die Umsetzung dieses Projektes würde die Klärschlammtransporte wesentlich reduzieren und somit ist das eine gute Gelegenheit, die Umwelt zu entlasten und die Kosten zu sparen.

24.9.2019 | Tag der Daseinsvorsorge

24. September 2019 | Sierksdorf

Daseinsvorsorge im Rundumblick

4. ZVO-Fachveranstaltung

„Häufig ist es gerade dieser Blick „über den Tellerrand“, der zu besseren Lösungsansätzen im täglichen Geschäft  führt!“ – mit diesen Worten eröffnete Harald Werner, Kreispräsident des Kreises Ostholstein, die Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Zweckverbandes Ostholstein (ZVO).

Gut 40 Gäste folgten am 24. September 2019 der Einladung des ZVO. Unter dem Motto „Daseinsvorsorge im Rundumblick“ hatte der  Zweckverband einen Strauß von Vorträgen rund um die Themen Abwasser und Wasser zusammengestellt. „Wir bemühen uns immer, neue und innovative Themen aufzugreifen und diese unseren Teilnehmern zu präsentieren“, erläutert Gesine Strohmeyer, Verbandsvorsteherin des Zweckverbandes. Dieses Forum, so Strohmeyer, bietet den Verantwortlichen in den Stadt-, Amt- und Gemeindeverwaltungen die Möglichkeit, sich zu informieren, zu vernetzen und Wissen von „ihrem Zweckverband“ abzurufen. Auch die Ver- und Entsorgungsunternehmen aus der Region sind immer gern gesehene Gäste bei dieser Veranstaltung.

Vielfalt von Themen

Ob Entsorgung von Klärschlämmen oder Informationen zur Qualität des ostholsteinischen Grundwassers – die Palette war umfangreich und spannend. In neun Fachvorträgen wurde den Zuhörern Neues und Interessantes rund um die Themen Wasser und Abwasser vorgestellt. Viele Gäste fragten gezielt nach und diskutierten mit Referenten und anderen Gästen, diese Diskussionen wurden in den Pausen fortgesetzt. „Die informativen Kurzreferate waren  'ne Menge Input und für den Alltag und sehr gut zu gebrauchen“, zeigte sich Ingo Lage, Bürgermeister der Gemeinde Bendfeldt, begeistert.

Technik im Einsatz

Was tun, wenn ein Rohr nicht mehr durchgängig ist? Eindrucksvoll zeigte Peter Andres,  Mitarbeiter des Zweckverbandes, wie mittels modernster Technik Störungen erkannt und schnell behoben werden. Im Außenbereich an einem Abwasserrohr verfolgten alle Besucher live, wie Peter Andres mit einer Kanal-Kamera – ferngesteuert vom Kamerafahrzeug – nach der Störung suchte, diese identifizierte und in diesem Fall auch gleich beseitigte.

Einst Abwassertag

„Wir haben die Themen Wasser und Abwasser zusammengelegt. Man kann den Wasserkreislauf nicht trennen“, führt Hanna Liedtke, Geschäftsbereichsleiterin ZVO Entwässerung, aus. So wurde aus dem „Abwassertag“ die „Daseinsvorsorge im Rundumblick“. Diese Veranstaltung greift beide Themen auf. Ob diese Weiterentwicklung Anklang gefunden hat? Hanna Liedtke ist sich da sicher: Bei der Vielfalt der Themen wird für jeden etwas dabei gewesen sein. Rüdiger Lange-Jost, Geschäftsführer, schloss sich diesen Worten an. Beim nächsten Fachtag hofft er auf noch mehr Interessierte: „Wir sitzen hier im Land doch alle in demselben Boot“, schließt er seine Ausführungen.

16.9.2019 | ZVO Hackathon "Hack the Waterkant"

16. September 2019 | Neustadt i.H.

24 Stunden #hackthewaterkant

ZVO für eine intakte Küstenregion

„Digitale Chancen für eine intakte Umwelt im ländlichen Küstenraum nutzen“: Unter diesem Motto lud der Zweckverband Ostholstein (ZVO) Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum ersten Hackathon „Hack the Waterkant“ ins Arborea Marina Resorts Hotel nach Neustadt/Ostsee. Passend - mit Meeresblick - entwickelten mehr als 100 Experten aus den Bereichen Computer-Science, Programmierung, Tourismus, Gastronomie, Umwelttechnologie - aber auch Menschen, denen ganz einfach eine lebenswerte Waterkant am Herzen liegt, 24 Stunden lang Lösungen für Umweltherausforderungen an der Küste.

Idee der ZVO-Mitarbeiter

„Nach einem internen Hackathon, Anfang April, hatten Mitarbeiter des ZVO die Idee, einfach mal größer zu denken, die Region miteinzubeziehen und Lösungen zu schaffen, die den Menschen in Ostholstein beim Umweltschutz helfen können“, erklärt Gesine Strohmeyer, Verbandsvorsteherin des Zweckverbandes Ostholstein. „Es entstand der Plan, das Know-how von Experten, die Erfahrung des ZVO, Startups und kreative Menschen vor Ort miteinander zu verknüpfen. Das Ergebnis hat uns begeistert und unsere Erwartungen weit übertroffen.“

Schon das Echo auf die Einladung des ZVO war enorm: Viele Themenvorschläge, noch mehr Teilnehmer. „Der gute Zuspruch und das Engagement der Interessierten aus dem Vorfeld haben sich dann auf dem 24-Stunden-Hackathon fortgesetzt“, so Holger Kroll, Leiter der Stabsstelle Nachhaltigkeit und Kreisläufe beim ZVO und verantwortlich für die Organisation von Hack the Waterkant.

Für den ZVO-Mann besonders faszinierend: „Menschen, die sich vorher nicht kannten, haben sich spontan vor Ort zu Teams zusammengetan. 17-jährige Schüler tüftelten dann mit erfahrenen Daten-Experten an einem Armband, das Wassersportler vor der Einfahrt in Naturschutzzonen warnt. Imker kooperierten mit Programmierern, um anhand von Sensoren im Bienenstock den Zeitpunkt der wichtigen Vermehrungsphase zu erkennen. Spezialisten des ZVO ließen zusammen mit Social Media-Fachleuten die Köpfe rauchen, um digitale Informationen beim Ausschank von kostenlosem Leitungswasser zu nutzen. Ein Museumsdirektor aus Hamburg plante mit 13 Jugendlichen ein „Müll-Casino“ am Strand, bei dem Touristen mit Abfall einen Jackpot gewinnen können. Und das alles in nur 24 Stunden!“

Für die Kinder der Teilnehmer gab es ein besonderes Highlight: Im Kids-Hackathonini durften die jungen Tüftler unter pädagogischer Anleitung aus „Strandgut“ kleine Kunstwerke und Schmuck basteln. Auf Bildern malten sie tolle Vorschläge, wie wir alle die Umwelt schützen können.

Kopf-an-Kopf-Rennen

Viele Teams arbeiteten bis spät in die Nacht, einige rund um die Uhr. Um Punkt 11 Uhr am Sonntag mussten alle Teilnehmer ihre Laptops schließen und ihre Ideen der Jury und den zahlreichen Gästen im Atrium des Arborea Marina Resorts präsentieren.

Gerade mal drei Minuten gab ihnen der Moderator Jan Bastick vom NDR, um “ihr” Thema vorzustellen. Was sich anhand des „Klatschometers schon abzeichnete, setzte sich bei der Juryberatung fort. Per App ermittelten die Organisatoren die Lautstärke des Beifalls für jedes Team, um herauszufinden, wer „Sieger der Herzen“ wird. Schon dabei wurde deutlich, dass alle Gruppen ganz eng beieinanderliegen.

So sahen das dann auch die Juroren:  Gesine Strohmeyer, Verbandsvorsteherin des ZVO, Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Jörg Oldenburg, Umweltgutachter und Geschäftsführer des Ingenieurbüros Prof. Dr. Jörg Oldenburg sowie Stefan Möhler, Geschäftsführer der Netzvitamine GmbH, attestierten: „Wir haben uns schwergetan. Alle Ideen verdienen es, umgesetzt zu werden.“

Gesine Strohmeyer fasst zusammen: „Letztendlich lief es auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hinaus, bei dem zwischen dem ersten und dem neunten Platz nur wenige Punkte Unterschied lagen.“

Die Sieger

Den dritten Platz belegte das Team um Ideengeber Ekkehart Opitz zum Thema „Müll-Casino“. Den zweiten Platz sicherte sich das Team um Marcus Becker und Reimar von Wachholtz – sie überzeugten die Jury mit ihrer Präsentation: „Daten werden grün“. Den ersten Platz erkämpfte sich das Team „Hotspot“, Ideengeber waren hierbei Julia Herrmann und Simon Michel.

Den „Preis der Herzen“ erhielt das Team um Anne-Marie Forsthuber. Mit „Place2bee“, einem Projekt zum Schutz der Bienen. Bei der Vorstellung dieses Projekts gab es den lautesten Applaus des Publikums.

Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, übergab die Preise in Gesamthöhe von 5.000 Euro. Er würdigte den Einsatz aller Teams und zeigte sich begeistert von der Kreativität der Projekte. Das Thema „Künstliche Intelligenz“ sei ein Schwerpunkt der Landesregierung, wenn es um die Digitale Zukunft gehe. Er werde „alle Ideen mit nach Kiel nehmen.“ Ganz besonders dankte er dem ZVO: „Das, was sie hier erarbeitet haben ist ein weiterer Baustein in der Digitalen Entwicklung des Landes Schleswig-Holstein. Insbesondere danke ich hierfür dem Zweckverband Ostholstein, der mit seinem Mut und seinem Engagement dieses zukunftsweisende Projekt initiiert und durchgeführt hat. Hack the Waterkant ist ein hervorragendes Beispiel, wie man sich Digitalisierung zunutze macht.“

Noch lange nicht am Ende des Weges

Für den Zweckverband Ostholstein ist das Ende des Hackathons der Beginn eines Weges, um die Umwelt im ländlichen Küstenraum auch für nächste Generationen lebenswert zu erhalten. Gesine Strohmeyer: „Wir werden die Themen, die den ZVO weiterbringen, vorantreiben, aber auch die Umsetzung der anderen Themen unterstützen, wo wir können. Ziel ist es jetzt, eine Plattform mit den Ergebnissen zu schaffen, auf die auch andere Interessenten Zugriff haben. Wir wollen die Projekte weiter verfolgen und Mut machen, sich für eine intakte Waterkant einzusetzen.“

#hackthewaterkant #zvo #arborea #engagiertfürostholstein

Mehr Informationen – Inhalte, Fotos, Videos - in Kürze auf www.zvo.com/hackathon und Facebook.

 

Die Projekte im Einzelnen:

Worum geht es?

1.    Hahn statt PET
Ressourcen-Schonung per App: Kostenloses Leitungswasser genießen und mit Wasserpunkten den Urlaub verschönern.

2.    Digitaler Küstenkompass
Wassersport im Einklang mit der Natur. LoRaWan als Schlüsseltechnologie für eine intakte Umwelt im ländlichen Küstenraum.

3.    Gesund und Bunt
Per App und Instagram das vegane Leben erleichtern. Je mehr Menschen vegan leben, desto besser für die Umwelt.

4.    Hot Spot oder individual – Du hast die Wahl
Künstliche Intelligenz: Mit neuem Denken Tourismus-Ströme lenken.

5.    Mobilität Touristenströme
Elegant zum Strand mit digitaler Vernetzung von Bewegungsdaten und Verkehrsangeboten.

6.    Place2Bee
Nur, wo Bienen sind, da lebt der Mensch. Über den Einsatz digitaler Werkzeuge zur Sicherung einer Art.

7.    Müll-Casino
Ein Müll-Casino am Strand: Vom Kleinkind bis zum Rentner sind alle auf der Jagd nach dem digitalen Jackpot durch Sammeln von Abfall.

8.    Schnitzeljagd – Nachhaltiger Tourismus
Auf Entdeckungstour mit Möwe Tomke: Eine interaktive Reise zum digitalen Entdecken und analogen Erleben. Wir schaffen ein spielerisches Bewusstsein für unsere Umwelt.

9.    Daten werden grün
Digitale Daten als Schlüssel für bewusstes Leben. Wir nutzen digitale Informationen, um mit begrenzten Ressourcen effizienter umzugehen.

30.8.2019 | Verbandsversammlung schafft Rechtssicherheit

30. August 2019 | Sierksdorf

Verbandsversammlung schafft Rechtssicherheit

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Ostholstein (ZVO) hat in seiner Sitzung am 29. August 2019 im Haus der Begegnung in Lensahn die Abfallgebührensatzung der Jahre 2015 bis 2019 beschlossen.

Hintergrund der Beschlüsse war das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) Schleswig vom 27. Juni dieses Jahres zu den Abfallgebührensatzungen. Hier hat das OVG lediglich beim Vorwort, der sogenannten Präambel, der Abfallgebühren-satzungen moniert, dass alle dafür vorgeschriebenen Rechtsvorschriften aufgeführt werden müssen. Dieses Zitiergebot wurde im Sinne des OVG in die Abfallgebührensatzungen eingepflegt und von der Verbandsversammlung beschlossen. An den Abfallgebührensätzen ändert sich für die Kundinnen und Kunden des ZVO nichts.

5.8.2019 | ZVO rollt den Norden auf!

5. August 2019 | Sierksdorf

Mobiles Kundencenter geht in Ostholstein an den Start – erste Station ist Fehmarn

Am 7. August 2019 ist es soweit: Der Zweckverband Ostholstein (ZVO) schickt sein Infomobil auf Tour durch Ostholstein. Erste Station des rollenden Kundencenters ist der nördlichste Punkt im Verbandsgebiet des ZVO: Fehmarn. Auf dem Burger Marktplatz stehen den Bürger*innen dann immer mittwochs von 08:00 bis 14:00 Uhr kompetente Ansprechpartner*innen des ZVO für alle Fragen und Anliegen rund um die Ver- und Entsorgungsleistungen des ZVO in der Region zur Verfügung.

Das Spektrum reicht dabei von der Abfallberatung über Fragen zum Abwassergebühren-Bescheid bis zu allgemeinen Auskünften zur Wasser-, Energie- oder Breitbandversorgung. Damit in dem fahrenden Büro auch individuelle Kundenanliegen bearbeitet werden können, verfügt das 3,5 Tonnen schwere Gefährt über einen voll eingerichteten Computerarbeitsplatz sowie Raum für Beratungsgespräche.

„Das Verbandsgebiet des Zweckverbands Ostholstein ist mehr als 1.700 Quadratkilometer groß mit fast 218.000 Menschen – eine Herausforderung für kundennahen Service. Das mobile Kundencenter hilft uns dabei, diese Herausforderung zu meistern und unseren Kundenservice weiter auszubauen“, so Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer. „Wir freuen uns nun mit einem regelmäßigen Beratungstag für die Fehmaraner starten zu können, weitere Stationen und Termine des Infomobils werden folgen“, ergänzt die Verbandsvorsteherin.

1.8.2019 | Nachwuchs beim ZVO

1. August 2019 | Sierksdorf

Neun Auszubildende starten beim regionalen Ver- und Entsorger ins Berufsleben

Der Ernst des Lebens beginnt: Mit der Begrüßung um Punkt neun Uhr begann die Ausbildungszeit für neun neue Auszubildende der ZVO-Unternehmensgruppe. Neben Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer hießen auch die zuständigen Ausbilder die Nachwuchskräfte willkommen: „Wir freuen uns sehr, Sie in unseren Reihen begrüßen zu dürfen. Einerseits legen Sie damit den Grundstein für ein erfolgreiches Berufsleben. Andererseits ist auch für uns wieder ein Grundstein dafür gelegt, dass die Ver- und Entsorgungsleistungen des ZVO für die Region auch zukünftig in fachkundigen Händen liegt.“

Die Einsteiger werden folgende Berufe erlernen: Fachkraft für Abwassertechnik, Anlagenmechaniker, Elektroniker, Rohrleitungsbauer, Industriekaufmann und Kauffrau für Büromanagement.
In der ZVO-Unternehmensgruppe werden derzeit insgesamt 27 junge Menschen ausgebildet.

Für Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer ist die Ausbildung in der ZVO-Unternehmensgruppe ein Baustein, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. „Junge Menschen erhalten beim ZVO hochqualifizierte Fachkenntnisse und die Option später in der Region einen festen Arbeitsplatz zu erhalten. Wir wirken so auch der Altersfluktuation, die in den nächsten Jahren spürbarer werden wird, entgegen“, so Strohmeyer.

Wie in jedem Jahr besteht der erste Tag für die Auszubildenden darin, gemeinsam im Rahmen einer „Rundtour“ das Verbandsgebiet und die Anlagen kennenzulernen. Die Auszubildenden können so einen ersten Eindruck über die Ausdehnung des Ver- und Entsorgungsgebietes und einen Teil der technischen Einrichtungen gewinnen.

Derzeit kümmern sich mehr als 530 Mitarbeiter beim Zweckverband Ostholstein darum, die Region mit Trinkwasser, Erdgas und Wärme zu versorgen sowie Abfälle und Abwasser zu entsorgen und eine Breitbandinfrastruktur aufzubauen. Damit ist er einer der größten Arbeitgeber in der Region und weiß um die Bedeutung, qualifizierten Nachwuchs zu fördern. „Nicht zuletzt durch den allgemeinen technischen Fortschritt und die Digitalisierung haben sich die Berufsbilder im Laufe der Zeit gewandelt und fordern mehr als je zuvor spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten. Diese werden wir unseren Auszubildenden möglichst praxisnah vermitteln“, so Gesine Strohmeyer weiter.

Auch über die Lehrzeit hinaus bietet der ZVO viele Entwicklungsperspektiven wie z. B. gezielte Weiterbildungen, eine Meisterausbildung oder ein Studium. „Wir möchten Mitarbeitern eine langfristige Perspektive bieten, in der sie Erfahrung sammeln und ihre Fertigkeiten ausbauen können, um diese irgendwann selbst an die nächsten Generationen weitergeben zu können.“

Auch wenn die Arbeit natürlich immer im Fokus steht, bietet die ZVO-Unternehmensgruppe eine Vielzahl von Angeboten, um den Teamgeist zu fördern und einen Ausgleich zu schaffen. So steht in diesem Jahr ein Geh-Wettbewerb an, es gibt verschiedene Betriebssportgruppen, einen Lauftreff und jährlich wird ein Gesundheitstag mit vielen Aktivitäten angeboten.

In welchen Berufen die ZVO-Gruppe für das nächste Jahr Auszubildende sucht und weitere Informationen zum Ausbildungsstart 2020 gibt es demnächst unter https://www.zvo.com/karriere-ausbildung.

 

22.7.2019 | Wasserversorger in Ostholstein rufen zum Wassersparen auf

22. Juli 2019 | Sierksdorf

Keine Engpässe erwartet - verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource erforderlich

Die Zweckverbände Ostholstein (ZVO) und Karkbrook sowie der Wasserbeschaffungsverband Fehmarn appellieren an die Bürger*innen Ostholsteins, sorgsam und verantwortungsbewusst mit Trinkwasser umzugehen.

Die wieder deutlich ansteigenden Temperaturen in den nächsten Tagen werden die Wassernachfrage weiter verstärken. Auch konnten die Niederschlagsmengen bislang nicht die negativen Auswirkungen des Hitzesommers im letzten Jahr auf den Grundwasserstand komplett ausgleichen. Daher ist ein sparsamer Umgang mit dem Trinkwasser auch in diesem Jahr besonders wichtig. Schaut man dabei noch auf den Klimawandel und seine Folgen, sollte ein verantwortungsvoller Umgang mit der kostbaren Ressource auch langfristig im Sinne aller sein. Auf dieses Bewusstsein hinzuwirken ist die Aufgabe und zugleich Bitte der Wasserversorger an die Bevölkerung.

Zwar ist die Wasserversorgung der Bevölkerung ausreichend gesichert, bestätigen die Verbände einstimmig, die gesamte Versorgungsinfrastruktur im Kreis ist bereits auf eine Maximalbelastung ausgelegt. Das ist notwendig, um die saisonalen Schwankungen in der Touristenregion Ostholstein auszugleichen und Bürger*innen wie Urlauber sowie Krankenhäuser, landwirtschaftliche und touristische Betriebe zuverlässig mit Trinkwasser zu versorgen.

So ist nun jeder Ostholsteiner*in aufgerufen abzuwägen, ob ein Wasserverbrauch in allen Fällen wirklich notwendig ist oder vielleicht doch eingespart werden kann. Zum Beispiel kommt der Rasen auch ohne regelmäßige Bewässerung aus, der Pool muss nicht neu befüllt werden. Auch ist die Nutzung von Regenwasser für die Gartenbewässerung sinnvoll und hilfreich.

Ein bewusster und sparsamer Umgang mit Trinkwasser gewährleistet auch zukünftig die hohe Versorgungssicherheit im Kreis und ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.

 

28.6.2019 | Oberverwaltungsgericht Schleswig: Preiskalkulation für ZVO-Abfallgebühren korrekt

28. Juni 2019 | Sierksdorf

Preiskalkulation für Abfallgebühren korrekt

Der 2. Senat des Oberverwaltungsgerichts Schleswig hat dem Zweckverband Ostholstein (ZVO) eine rechtmäßige und einwandfreie Gebührenkalkulation attestiert. Damit widersprach der 2. Senat der Auffassung des Klägers, Martin Kienitz, der für die so genannten Müllrebellen mit einer Normenkontrollklage gegen den ZVO vor Gericht gezogen war.  Er setzte sich auch über einen Richterspruch des 4. Senats aus dem Jahr 2015 hinweg, der das Verfahren gerügt hatte. Dr. Uwe Jürgens, Geschäftsbereichsleiter Recht, Personal und IT-Management des ZVO: "Der 2. Senat hat in Abkehr von dem Richterspruch des vorher zuständigen 4. Senats zum einen die Vergabe der Geschäftsanteile an unserer Tochter ZVO Entsorgung GmbH im Jahr 2005 für rechtmäßig erklärt, zum anderen ist darüber hinaus aber auch unsere Gebührenkalkulation nach öffentlichem Preisrecht ohne Zweifel bestätigt worden. Das schafft Rechtssicherheit für den ZVO und die Bürgerinnen und Bürger in Ostholstein!“

Das Gericht monierte einzig einen formalen Fehler in der Abfall-Gebührensatzung des Zweckverbandes. Dieser formale Mangel kann jedoch mit einfachen Mitteln nachgebessert werden. Konkret geht es um das Zitiergebot, das es nur in Schleswig-Holstein gibt. Es besagt, dass im Vorwort einer Satzung alle dafür verwendeten Rechtsvorschriften schriftlich aufgeführt werden müssen.

Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer freut sich über das Urteil: „Wir begrüßen die deutlichen Worte des 2. Senats: Unsere Preiskalkulation ist fair, transparent und rechtmäßig.“ Die Verbandsvorsteherin kündigt eine zügige Ergänzung der Satzung um die vom Gericht geforderte Präambel an und hofft, dass damit das Thema endgültig beendet ist. „Wir wollen uns wieder zu 100 Prozent darum kümmern, unsere Arbeit zu tun. Für unsere Kunden und die Umwelt hier vor Ort in Ostholstein.“

19.6.2019 | ZVO auf Kurs in Richtung Zukunft

19. Juni 2019 | Lensahn

ZVO auf Kurs in Richtung Zukunft

•    Ver- und Entsorger wirtschaftlich solide aufgestellt
•    Wetter und Tourismus treiben Mengen und Umsätze
•    Fokus auf zukünftige Herausforderungen

Lensahn, 19. Juni 2019 – Bei der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung hat der Zweckverband Ostholstein (ZVO) eine äußerst positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2018 vorgelegt. So blickt der kommunale Ver- und Entsorger erneut auf ein erfolgreiches Jahr zurück, das er mit einem Jahresergebnis von 8,5 Millionen Euro abschließt. Neben dem anhaltenden Zuzug nach Ostholstein haben auch das Wetter und der damit einhergehende Tourismusboom im vergangenen Sommer Anteil an der positiven Mengen- und Umsatzentwicklung beim ZVO und seinen Tochterunternehmen. Auf diesen Ergebnissen ruht sich das Unternehmen aber nicht aus, sondern will die gute Ausgangslage vielmehr nutzen, um sich für die Zukunft aufzustellen.

„Natürlich freuen wir uns, den Mitgliedsgemeinden wieder ein solides Jahresergebnis präsentieren zu können“, erklärt Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer. „Bei all den erfreulichen Unternehmenszahlen bleibt es unser übergeordnetes Ziel, weiterhin eine zuverlässige und nachhaltige Daseinsvorsorge zu angemessenen Gebühren und Preisen abzuliefern. Dazu warten in den nächsten Jahren in vielen Bereichen Aufgaben auf uns. Unser Anspruch ist es, dafür nachhaltige Lösungen zu finden, die auch in ein paar Jahrzehnten noch Bestand haben.“

Erhalt der Region zum Leben, Wohnen und Arbeiten

Auf die Herausforderungen der Zukunft stellt sich die ZVO-Gruppe schon heute ein. Dazu gehört zum einen eine vorausschauenden Investitionsstrategie für die leitungsgebundene Infrastruktur und technischen Anlagen. Hier hinterlässt auch der Klimawandel seine Spuren, sei es bei Starkregenereignissen oder Hitzesommern. Diese Wetterextreme stellen u.a. die Abwasserbeseitigung und Trinkwasserversorgung vor erhebliche Aufgaben, wie es der letzte Sommer gezeigt hat. Das zeigt sich auch in den Wasserabnahmezahlen, die teilweise bis zu 20 Prozent über dem Vorjahr lagen. „Ostholstein ist beliebt bei Menschen, die hierherziehen und bei Urlaubern, auch das müssen wir bei unseren Planungen berücksichtigen“, weiß Strohmeyer. „Dafür ist leistungsstarke Technik gefragt – heute und in der Zukunft.“

Neben der zuverlässigen Leistungserbringung für Einwohner und Urlauber hat sich der kommunale Ver- und Entsorger für die nächsten Jahre zwei weitere wichtige strategische Ziele auf die Fahnen geschrieben: mehr Kundenservice und mehr Umweltschutz. „Mit unseren Ver- und Entsorgungsleistungen sind wir per se eng mit dem Thema Umweltschutz verknüpft“, erläutert Strohmeyer. „Dies wollen wir noch stärker ausbauen und mit gutem Beispiel vorangehen.“ So treibt der ZVO verschiedene Projekte voran und bindet hierbei die Mitarbeiter mit ein. Ende März fand ein erster interner Hackathon statt, bei dem Kollegen miteinander an verschiedenen Ideen gearbeitet und Lösungen entwickelt haben. An deren Umsetzung wird nun in Zukunftswerkstätten weitergearbeitet.

So befasst sich ein Team damit, wie in Beschaffungsprozessen der Umweltschutzgedanke einfließen kann, indem z.B. umweltfreundlichere Alternativprodukte eingekauft werden können. Eine andere Gruppe arbeitet an der Begrünung unserer Anlagen. „Wir wollen unseren Beitrag zu mehr Umwelt- und Naturschutz in der Region beitragen“, so Strohmeyer. Als Fachkräfte der Zukunft bringen sich auch Auszubildende beim Ver- und Entsorger schon früh mit ein. So lassen sich einige von ihnen gerade über die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck zu Energie-Scouts ausbilden, die Energie-Einsparpotenziale im Unternehmen aufspüren sollen.

Abläufe und Services kundenorientiert gestalten

„Als regionales Unternehmen wollen wir unsere Kunden mit serviceorientierten Angeboten überzeugen“, verspricht Strohmeyer. „Dabei werden wir verstärkt die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen und moderne Medien zur Kommunikation einsetzen. Mit dem Relaunch der Homepage im letzten Jahr haben wir einen ersten Schritt gemacht. Weitere Services werden folgen.“

Auch werden Prozesse und Abläufe unter die Lupe genommen, um sie stärker an den Bedürfnissen von Kunden auszurichten. So wird aktuell das Hausanschlusswesen für die verschiedenen Infrastrukturen überarbeitet und auch die Öffnungszeiten der Recyclinghöfe sind in der Prüfung. Einen neuen Service gibt es bereits seit letztem Jahr, als die Schadstoffsammlung neu organisiert wurde. Seit dem 1.1.2019 können Kunden kostenlos Schad- und Gefahrenstoffe auf den drei Recyclinghöfen der ZVO Entsorgung GmbH abgeben. Dies war vorher nur bei der mobilen Sammlung zweimal im Jahr möglich. „Wir möchten Anreize dafür schaffen, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Abfälle umweltgerecht entsorgen“, so Strohmeyer. „Erfahrungsgemäß fallen sie nicht zweimal im Jahr an, sondern unterjährig. Auf diesen Bedarf haben wir uns eingestellt.“

Fachkräfte sichern Zukunft

„Mit unseren Leistungen sorgen wir für die Grundpfeiler modernen Lebens in einer bei Einwohnern und Urlaubern beliebten Region: sauberes Trinkwasser, eine warme Heizung, schnelles Internet, eine umweltschonende Entsorgung von Müll und gewissenhafte Aufbereitung von Abwasser“, erklärt Gesine Strohmeyer. „Wir wollen, dass Menschen auch in Zukunft gut hier leben können. Dafür arbeiten mehr als 500 Beschäftigte Tag für Tag, das ganze Jahr über. Bei aller Technik: Unsere Leistungen sind menschengemacht.“

Qualifizierte Fachkräfte werden also immer gefragt sein. Dass aber Mitarbeitergewinnung allmählich zu einem flächendeckenden Problem geworden ist, merkt der ZVO nicht nur im eigenen Betrieb. So wird es zum einen aufwändiger, Stellen insbesondere in technischen Bereichen zu besetzen. Zum anderen sagen Firmen, die beauftragt werden sollen, aus Mangel an qualifiziertem Personal ab. So stärkt der ZVO konsequent sein Profil als attraktiver Arbeitgeber in der Region und investiert in Aus- und Weiterbildung von Nachwuchskräften. Auch die so genannten weichen Faktoren wie Gleit- oder Teilzeitarbeit und Home Office zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Angebote zum Erhalt der Gesundheit der Beschäftigten wurden ausgebaut.

„Neben einem krisenfesten Job in einem regional verwurzelten Unternehmen bieten wir sinnstiftende Arbeitsplätze im Einsatz für die Umwelt“, wirbt Strohmeyer. „Außerdem bieten wir mit unserer Größe und den vielschichtigen Aufgaben eine Vielzahl spannender Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten.“ Dieses Profil nach innen und außen stärker zu zeigen, ist Ziel des Arbeitgebermarketings, das der regionale Ver- und Entsorger derzeit entwickelt und das beim Werben um Fachkräfte helfen soll. Dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen, kann ein Grund von vielen sein, sich als Arbeitnehmer für den ZVO zu entscheiden.

Ausschüttung an Gemeinden bei stabilen Preisen und Gebühren

Alle Geschäftsbereiche, kommunal wie privatwirtschaftliche, tragen trotz gestiegener Personal- und Baukosten zum guten Ergebnis der ZVO-Gruppe bei. Etwaige Überschüsse in den gebührenfinanzierten Bereichen Entwässerung und Kommunale Abfallwirtschaft fließen laut Schleswig-Holsteinischem Kommunalabgabengesetz (KAG) in die jeweilige Gebührenausgleichsrückstellung ein. Der Bereich Breitband ist planmäßig noch in der Investitionsphase und entsprechend werden hier erst später Umsätze generiert.

Aus der privatwirtschaftlichen Tätigkeit der beiden Tochtergesellschaften ZVO Energie GmbH und ZVO Entsorgung GmbH, die sich gut am freien Markt behaupten konnten, ergeben sich Überschüsse, die der Rücklage beim ZVO zufließen. Aus dieser erhalten Städte und Gemeinden, die dem ZVO die Erdgasversorgung übertragen haben, eine Gewinnausschüttung von 1,5 Millionen Euro. Hinzu kommen die Konzessionsabgaben von fast 400.000 Euro.

Das Geschäftsjahr 2018 der ZVO-Gruppe in Zahlen

Insgesamt waren am 31. Dezember 2018 in der ZVO-Gruppe insgesamt 516 Mitarbeiter (Vorjahr: 477 Mitarbeiter) beschäftigt, darunter 18 Auszubildende (Vorjahr: 17 Auszubildende). Aufgrund von Tarifsteigerungen und höherer Mitarbeiterzahl liegt der Personalaufwand über die gesamte ZVO-Gruppe mit 30,1 Millionen über Vorjahresniveau (27,7 Millionen Euro). Der ZVO hat im vergangenen Jahr rund 18,3 Millionen Euro investiert, die zum Großteil auf die Bereiche Trinkwasser-, Erdgasversorgung und Entwässerung entfielen.

Die Abfallstatistik für den Kreis Ostholstein zeigt eine leicht gesunkene Gesamtabfallmenge an. So fiel im Jahr 2018 mit insgesamt 114.970 Tonnen zwar weniger Abfall an als im Vorjahr (116.513 Tonnen). Allerdings hat 2018 die Restabfallmenge mit 185 Kilogramm pro Einwohner um zwei Kilogramm zugenommen. zugenommen, was auf das sehr starke Tourismusgeschäft im letzten Sommer zurückzuführen ist. Die Bioabfalltrennung ist wieder leicht von 51 auf 49 Kilogramm pro Einwohner gesunken, ebenso wie das Altpapieraufkommen von 76 auf 74 Kilogramm pro Einwohner. Altglas (30 Kilogramm pro Einwohner) und Leichtverpackungen (40 Kilogramm pro Einwohner) sind stabil auf Vorjahresniveau.

Mit 669 Millionen Kilowattstunden verkaufte die ZVO Energie GmbH in 2018 leicht mehr Erdgas als im Vorjahr (659 Millionen Kilowattstunden). Eine erneute Steigerung ist bei den Hausanschlüssen um 378 auf 25.234 zu verbuchen. Insgesamt wurden 2018 1,4 Millionen Kilowattstunden in das Gasnetz der ZVO Energie GmbH eingespeist. Die Wärmeabgabe sank hingegen auf 5,5 Millionen Kilowattstunden. Beim Trinkwasser zeigt sich eine Steigerung von mehr als 5,5 Prozent, so dass die abgegebene Menge in 2018 bei 9,1 Millionen Kubikmetern lag. Dies ist auf die extrem langanhaltende trockene Witterung im vergangenen Sommer zurückzuführen. Die Zahl der Hausanschlüsse für Trinkwasser stieg leicht um 175 auf nun 30.367.

Der ZVO-Geschäftsbereich Entwässerung verzeichnet bei der entsorgten Schmutzwassermenge eine Steigerung auf etwa 6,7 Millionen Kubikmeter (Vorjahr: 6,3 Millionen Kubikmeter). Das Schmutz- und Niederschlagswassernetz bleibt stabil bei einer Länge von 1.065 Kilometern. Leicht gestiegen ist die Zahl der Hausanschlüsse um 150 auf insgesamt 36.217.

Mehr lesen im aktuellen Unternehmensbericht „Nachhaltige Lebensqualität für unsere Region“: www.zvo.com/das-unternehmen/unternehmensbericht.

Wie nachhaltig der Zweckverband Ostholstein agiert, ist in der Nachhaltigkeits-Visitenkarte nachzulesen unter www.zvo.com/nachhaltigkeit.

 

17.6.2019 | 24 Stunden für die Zukunft ländlicher Küstenregionen – ZVO lädt zu Hackathon

17. Juni 2019 | Sierksdorf

24 Stunden für die Zukunft ländlicher Küstenregionen – ZVO lädt zu Hackathon

„Hack the Waterkant“ sucht kreative Umweltschützer

Es gibt nichts Gutes außer man tut es. Nach diesem Motto stecken vom 14. bis 15. September kreative Teilnehmer aus ganz Deutschland und den benachbarten Küstenländern in Ostholstein die Köpfe zusammen. Das Ziel: Digitale Wege finden, mit denen die Umwelt von Küstenregionen geschützt werden kann.

Digitale Chancen für die Waterkant

Initiator des Hackathon ist der Zweckverband Ostholstein (ZVO). Der Name Hackathon setzt sich ursprünglich aus den Begriffen Computer-Hacking und Marathon zusammen. „Wir nutzen Hack the Waterkant für die besonderen Herausforderungen ländlicher Küstenregionen mit ihren sensiblen Ökosystemen“, erklärt Gesine Strohmeyer, Verbandsvorsteherin des ZVO. „Es geht darum, digitale Chancen zu entdecken, mit denen wir Umweltschutz, Tourismus, Wirtschaft und Lebensqualität unter einen Hut bringen.“

Für den Hackathon werden bis zu 250 Teilnehmer erwartet, die 24 Stunden lang intensiv an Ideen tüfteln und Lösungsvorschläge auf den Weg bringen. Das Ziel: Die Umwelt in ländlichen Küstenregionen auch für zukünftige Generationen lebenswert zu erhalten. „Wir sind überzeugt, dass die Digitalisierung dafür ein wichtiger Schlüssel ist“, bemerkt Strohmeyer.

Eingeladen sind alle, die für das Thema Umweltschutz und Digitales brennen. Ob Programmierer, Designer, Startups, Schüler, Studierende oder einfach Menschen, denen die Küstenlandschaft am Herzen liegt.

Teilnahme kostenlos

Wer bereits eigene Ideen hat, kann diese zu Beginn des Hackathons vorstellen. Die Teilnehmer dürfen sich aber auch vor Ort inspirieren lassen und sich einem Team anschließen. Erste Themenvorschläge gibt es im Ideenpool auf www.zvo.com/hackathon. Über diese Seite können Interessierte auch eigene Ideen einreichen und sich für die Veranstaltung anmelden.

„Die Teilnahme ist kostenlos“, so Strohmeyer. „Wir treffen uns im Arborea Resort Hotel in Neustadt mit spektakulärem Blick auf die Ostsee. Getränke und Verpflegung sind gratis. Die Teilnehmer zahlen lediglich die Anreise und bei Bedarf ein Hotelzimmer selbst.“

Preisgelder von 5.000 Euro

Neben dem Austausch mit kreativen Köpfen, Küsten-Fans und erfahrenen Experten aus Marketing, Wirtschaft und Wissenschaft sowie einer Rundum-Verpflegung in toller Atmosphäre sind Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro ausgeschrieben. Eine Jury entscheidet im Finale am 15. September über die besten Ideen.

Sponsoren gesucht

Unternehmen, die den Hackathon sponsern und mit kreativer Energie unterstützen wollen, sind herzlich willkommen. Details zu den Partnerangeboten erfahren Sie bei Holger Kroll unter 04561 399-448 oder per Mail h.kroll@zvo.com.

 

11.6.2019 | Wenn die Kinderbetreuung plötzlich ausfällt: ZVO bietet Mitarbeitern Hilfe

11. Juni 2019 | Sierksdorf

Wenn die Kinderbetreuung plötzlich ausfällt: ZVO bietet Mitarbeitern Hilfe

Ab sofort können Mitarbeiter der ZVO-Unternehmensgruppe eine Kindernotfallbetreuung nutzen. Das regionale Ver- und Entsorgungsunternehmen hat eine entsprechende Vereinbarung mit der Gesellschaft Beruf und Familie unterschrieben.

Berufstätige Eltern kennen das: durch unvorhergesehene Ereignisse fällt kurzfristig die planmäßige Kinderbetreuung aus. Um den Anforderungen an Familie und Beruf dennoch gerecht zu werden, ist dann eine Lösung meist nur mit großem Aufwand möglich, weil so spontan meist keine Alternative für die Kindebetreuung zur Verfügung steht. Oft bleibt dann ein Elternteil zuhause.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Unternehmensphilosophie

Eltern, die beim Zweckverband Ostholstein arbeiten, haben dieses Problem ab sofort nicht mehr. Ein Anruf genügt und spätestens nach zwei Stunden ist eine qualifizierte und engagierte Kinderbetreuerin zur Stelle. Möglich ist dies durch den Abschluss einer Vereinbarung des Zweckverbandes Ostholstein mit der Gesellschaft für Familie und Beruf Ostholstein. Der Zweckverband zahlt ein pauschales Entgelt und die Mitarbeiter können bei Bedarf die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen. Das erfolgt unbürokratisch durch die direkte Kontaktaufnahme der Eltern mit einer Terminkoordinatorin, die dann eine Betreuerin losschickt.

„Wir freuen uns, dass wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Kindernotfallbetreuung als Hilfestellung bieten können“, erklärt ZVO-Personalleiter Dr. Uwe Jürgens. „ Als modernes Unternehmen in der Region setzen wir uns für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Die Kindernotfallbetreuung ist da neben Gleit- und Teilzeitangeboten oder dem Home Office ein weiterer Baustein.“

Dabei kann die Betreuung sowohl im häuslichen Umfeld als auch im Unternehmen erfolgen. Der ZVO hat dafür in der Sierksdorfer Zentrale ein Eltern-Kind-Zimmer eingerichtet, in dem Mitarbeiter neben einem PC-Arbeitsplatz auch eine kindgerechte Ausstattung vorfinden. Dieses Zimmer kann dann genutzt werden, bis die Kindernotfallbetreuerin eintrifft. Aber es kommt auch dann zum Einsatz, wenn Kunden mit Kindern kommen. Dann beschäftigten sich die Kleinen mit den Spielzeugen, während die Eltern z.B. ihr Beratungsgespräch in Ruhe führen können.

18 Partner nutzen Angebot für Kinderbetreuung

Seit fünf Jahren können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen, die eine entsprechende Vereinbarung mit der Familie und Beruf Ostholstein abgeschlossen haben, die Kindernotfallbetreuung nutzen. Wiebke Watzlawek, die Projektleiterin bei Familie und Beruf informiert: „Inzwischen haben 18 Unternehmen und kommunale Verwaltungen im Kreisgebiet Ostholstein und Plön Verträge über die Kindernotfallbetreuung abgeschlossen. Auch mit der Kreishandwerkerschaft Ostholstein für die Kreise Ostholstein und Plön besteht eine Vereinbarung, so dass alle Mitarbeiter/innen der angeschlossenen Handwerksbetriebe die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen können.“ Interessierte Betriebe können sich gerne an Wiebke Watzlawek unter w.watzlawek@fub-oh.de wenden.

Weitere Informationen unter www.fub-oh.de

 

29.4.2019 | Energiewende ganz praktisch: neue Wärmeanlage nimmt Betrieb auf
ZVO Energie GmbH nimmt neue Wärmeanlage in Techau in Betrieb

29. April 2019 | Techau

Energiewende ganz praktisch: neue Wärmeanlage nimmt Betrieb auf

•    ZVO Energie GmbH setzt auf klimaschonende Wärme- und Stromerzeugung
•    Seit Herbst 2018 auch Direktstrom im Angebot

Techau, 29. April 2019 – Die ZVO Energie GmbH hat heute in Techau gemeinsam mit Thomas Keller, Bürgermeister der Gemeinde Ratekau eine neue, klimaschonende Wärmeanlage in Betrieb genommen. Im Zuge der Sanierung der Energiezentrale hat der regionale Versorger eine hochmoderne Wärmeanlage entwickelt, die mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) betrieben wird. Dieses versorgt etwa 30 Haushalte sowie eine Liegenschaft der Gemeinde Ratekau mit klimafreundlicher Wärme aus dezentraler Erzeugung.

„Kunden legen immer mehr Wert darauf, dass ihre Energie klimaschonend erzeugt wird“, erläutert Rüdiger Lange-Jost, Geschäftsführer der ZVO Energie GmbH. „Dafür haben wir die Lösungen. Auch zeigt das Projekt mit der Gemeinde Ratekau, wie die Energiewende vor Ort gemeinschaftlich funktionieren kann. Als regionaler Versorger wollen wir Partner der Kommunen sein und mit ihnen zusammen zukunftsweisende Energiekonzepte entwickeln – für die Menschen, die hier leben.“

Effiziente Energieerzeugung
Die Blockheizkraftwerkanlage in Techau hat eine elektrische Leistung von 15 Kilowatt und produziert an dem Standort zukünftig über 120.000 Kilowattstunden Strom. Dazu wurde der bestehende Wärmeerzeuger durch einen modernen Gas-Brennwertkessel ersetzt, der durch seine große Leistungsmodulation als Spitzenlastkessel eingesetzt wird. Die individuelle und automatisierte Betriebsweise von 49 Kilowatt bis 243 Kilowatt thermischer Leistung ermöglicht es, die Leistung genau an den Bedarf anzupassen. Das heißt, es wird nur die Wärmeenergie erzeugt, die auch tatsächlich ergänzend im Netz benötigt wird. Die Wärmegrundlast des Wärmenetzes wird durch den Einsatz einer Blockheizkraftwerkanlage gedeckt.

Wärme und Strom aus dem BHKW hilft, Klimaschutzziele zu erreichen
Das Blockheizkraftwerk besitzt alle technologischen Eigenschaften zur Einhaltung der angestrebten Klimaschutzziele der Bundesregierung. Der wesentliche Vorteil eines BHKW liegt in der dezentralen Stromerzeugung und Nutzung der Anlagenabwärme. Die konventionelle Stromerzeugung bringt aufgrund langer Transportwege und meist ungenutzter Abwärme Verluste von über 50% mit sich. Im Vergleich dazu hat ein Blockheizkraftwerk nur etwa 10% Verlust und trägt somit signifikant zur Energiewende bei. Die eingesetzten Ressourcen (Primärenergie) werden viel effektiver in nutzbare Energie umgewandelt und die Anlage entlastet zusätzlich das Stromnetz.

Sanierung zielte auf nachhaltigen Betrieb ab
Die Energiezentrale wurde bereits Anfang der 90er Jahre errichtet – mit Baubeginn des Wohngebietes Up de Koppel und der Erweiterung/Verlängerung des Sandfeldredders. Die von der ZVO Energie GmbH betriebenen Erzeugungsanlagen zur zentralen Wärmeversorgung werden in regelmäßigen Abständen einem systematischen Check unterzogen. Dabei prüfen die Mitarbeiter der ZVO Energie GmbH den kompletten Anlagenbetrieb und deren Wirkungsgrade für einen nachhaltigen Betrieb. Auch der technologische Fortschritt  der Anlagentechnik wird intensiv mit einbezogen und geprüft. Projektleiter Jost Glüsing von der ZVO Energie GmbH erkannte die Möglichkeiten,  den Systembetrieb zu optimieren und die Betriebssicherheit zu verbessern, und unterzog die Anlagentechnik einem kompletten energetischen Sanierungskonzept.

ZVO-Energie-Direktstrom neu im Angebot
Die ZVO Energie GmbH bietet in den Objekten, in denen sie bereits BHKW betreibt oder zukünftig errichtet, seit Herbst 2018 mit dem Produkt ZVO-Energie-Direktstrom den vor Ort erzeugten Strom für Endverbraucher an. Damit gehört das Tochterunternehmen des kommunalen Zweckverbands Ostholstein (ZVO) zu den wenigen Energieversorgern in Deutschland, die sich der Aufgabe stellen, elektrische Energie aus dezentralen Erzeugungsanlagen an Dritte weiterzugeben. Der bürokratische Aufwand ist erheblich und das Abrechnungswesen sehr komplex.

Mit ihrem Engagement für mehr Nachhaltigkeit und Energieeffizienz positioniert sich die ZVO Energie GmbH somit klar für die zeitgemäße Verwendung dezentral erzeugter elektrischer Energie und das Erreichen der Klimaschutzziele. Dabei steht das Unternehmen auch im engen Kontakt mit der Gemeinde Ratekau, gemeinsam arbeitet man an möglichen Konzepten zur Stromversorgung aus dezentraler Erzeugung. Eine weitere Versorgungsmöglichkeit ist beispielsweise die Straßenbeleuchtung auf dem Gelände der Zentrale. Die Stromversorgung der Straßenbeleuchtung ist dabei immer sichergestellt.

26.4.2019 | engagiert für Ostholstein: ZVO startet Abfallvermeidungskampagne

26. April 2019 | Timmendorfer Strand

engagiert für Ostholstein: ZVO startet Abfallvermeidungskampagne

•    Entsorger will Bewusstsein schärfen Müll zu reduzieren
•    In Ostholstein alle fünf Sekunden ein Gelber Sack voll
•    Homepage gibt Tipps zur Abfallvermeidung

Mit einer Aktion auf der Kurpromenade in Timmendorfer Strand hat die ZVO Entsorgung GmbH heute den Startschuss zu ihrer Abfallvermeidungskampagne gegeben. Zusammen mit dem Zweckverband Ostholstein (ZVO) als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger möchte sie das Bewusstsein schärfen für die Menge Müll, die jeder täglich produziert. Zur Veranschaulichung haben sie 20 240-Liter-Mülltonnen voll Verpackungsmüll in den Laufweg der Passanten platziert.

„Gerade Plastikmüll verursacht Probleme, denn ein Großteil gelangt von Land über die Flüsse ins Meer“, erklärt Ralph Rillox, Vertriebsleiter bei der ZVO Entsorgung GmbH. „Verpackungen spielen dabei eine große Rolle. Es gibt zu viele Plastikverpackungen für Produkte des täglichen Bedarfs. Das wollen wir ändern.“ Zielsetzung ist es, die Region, die sich nicht nur bei den Bewohnern, sondern auch bei Urlaubern größter Beliebtheit erfreut, so lebenswert und sauber zu erhalten damit auch nachfolgende Generationen hier gut leben können.

„Da wir als Unternehmen das nicht alleine schaffen können, wollen wir Verbraucher sensibilisieren und dazu anregen ihr Konsumverhalten zu überdenken“, ergänzt sein Kollege Holger Kroll, Geschäftsbereichsleiter Kommunale Abfallwirtschaft beim ZVO. „Wer möchte, dass sich Dinge verändern, kann sofort damit anfangen.“ Unter www.zvo.com/abfallvermeidung finden sich Alltags-Tipps, wie jeder Verbraucher auch durch nachhaltigeren Konsum dazu beitragen kann, diese Abfallberge zu reduzieren.

Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht
Verpackungsmüll hat einen großen Anteil bei der Entsorgung. 155 Tonnen sind es wöchentlich, damit werden 25 LKWs ausgelastet. In Ostholstein wird durchschnittlich alle fünf Sekunden ein Gelber Sack mit Verpackungsmüll produziert. Wenn man alle Gelben Säcke eines Jahres über- und hintereinander legen würde, ergäbe dies grob gerechnet eine acht Meter hohe Wand aus Gelben Säcken die gesamte Ostseeküste Ostholsteins entlang.

Hersteller und Anbieter behaupten, dass der Verbraucher es so wolle“, so Rillox. „Das sehen wir anders und möchten unter dem Motto „Engagiert für Ostholstein“ etwas verändern – in der Lebensmittelindustrie und bei Verbrauchern.“

Die Kampagne soll nun verstärkt Aufmerksamkeit auf dieses Thema lenken. Engagiert sind die ZVO Entsorgung GmbH und der ZVO in diesem Bereich aber schon lange. So bieten sie Privat- und Gewerbekunden den Service der Abfallberatung an, der helfen soll, Abfälle zu vermeiden oder zumindest richtig zu trennen. Hierzu informiert der Entsorger auf der Homepage, mit Flyern oder individuell in der persönlichen Beratung. Auch für Vermieter von Ferienwohnungen oder -häusern hält das Unternehmen Informationen bereit, die sie an ihre Gäste weitergeben können. Auch bei Touristen wächst das Bewusstsein, ihren Müll richtig getrennt zu entsorgen oder Abfälle gleich ganz zu vermeiden und freuen sich z.B. über einen Jutebeutel vom Vermieter zum Einkaufen.

Über engagiert für Ostholstein
Die Devise „engagiert für Ostholstein“ soll sich längerfristig nicht nur auf das Thema Abfallvermeidung konzentrieren, sondern bildet ein Dach für die vielfältigen Aktivitäten der ZVO-Gruppe, um die Region lebenswert zu halten. Neben der Sicherstellung der täglichen Ver- und Entsorgungsleistungen gehört dazu auch das Engagement für Gesellschaft und Umwelt. Unter „engagiert für Ostholstein“ werden die vielen kleinen und großen Aktionen zusammengefasst, die es beim ZVO schon gibt und die noch kommen werden – ein Aushängeschild für ernst gemeintes Engagement für die Region. Wie umweltfreundlich und sozialverträglich die ZVO-Gruppe schon heute wirtschaftet, ist in der Nachhaltigkeits-Visitenkarte zusammengefasst: www.zvo.com/nachhaltigkeit.

Außerdem hat die ZVO-Gruppe mit der OstholsteinCROWD eine Plattform geschaffen für gemeinnützige Projekte, die auf Spenden angewiesen sind. Projekte können ganz einfach unter www.ostholsteincrowd.de gestartet werden.

 

18.4.2019 | Bauarbeiten in Techau

18. April 2019 | Sierksdorf

ZVO Energie GmbH erneuert Erdgas- und Wasserversorgungsleitungen in Techau

Zur Erneuerung der Trinkwasser- und Erdgasleitungen finden in Techau ab dem 23. April 2019 in folgenden Straßen die Bauarbeiten statt: Mühlenstraße, Rohlsdorfer Weg (Bahnübergang bis alte Feuerwehr), Wilhelm-Hildebrandt-Straße, Johannes-Brammer-Straße und Nienkamp.

Nach derzeitiger Planung werden die Bauarbeiten voraussichtlich im Ende 2019 abgeschlossen sein. Insgesamt investiert die ZVO Energie GmbH in diese Baumaßnahme etwa eine Million Euro.

Betroffene Anwohner werden zusätzlich direkt informiert.

Für mit der Baumaßnahme verbundene Störungen oder Beeinträchtigungen bittet das Unternehmen um Verständnis.

12.4.2019 | Gemeinsam mehr erreichen: ZVO startet Crowdfunding-Plattform

12. April 2019 | Süsel

Gemeinsam mehr erreichen: ZVO startet Crowdfunding-Plattform

•    Initiativen in Ostholstein können ab sofort online Spenden sammeln
•    Erstes Projekt: Carport für neuen Einsatzwagen des DRK-Ortsvereins Süsel

Rückenwind für starke Projekte: Unter diesem Motto startet die ZVO-Unternehmensgruppe ab sofort die Ostholstein Crowd. Diese Online-Plattform ermöglicht unter www.ostholstein-crowd.de Vereinen, Schulen, Stiftungen und Privatpersonen, unkompliziert Spenden für ihre Projekte zu sammeln.

Ein Kletterturm für die Kita, Trikots für die Sportmannschaft oder ein neues Dach fürs Vereinsheim: Viele Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Umwelt sind auf Spenden angewiesen. Die ZVO-Unternehmensgruppe unterstützt bereits einige gemeinnützige Initiativen in Ostholstein, wie die Feuerwehren, die Tafeln oder die Bürgerstiftung. Fast täglich gehen Anfragen ein, die Unterstützung verdient hätten. Doch allen gerecht zu werden, würde das Budget übersteigen. „In Ostholstein gibt es so viele engagierte Menschen, die sich in Vereinen und Institutionen für ihre Region einsetzen“, erläutert ZVO-Vorsteherin Gesine Strohmeyer. „Das möchten wir unbedingt unterstützen und allen die Möglichkeit geben, ihre tollen Ideen und Projekte umzusetzen. Dafür bringen wir die Ostholstein Crowd an den Start, als Ausdruck unserer engen Verbundenheit mit der Region.“

Viele Unterstützer für die gute Sache finden
Die Ostholstein Crowd bietet Projekten neben einer großen Bühne auch eine faire Chance auf Finanzierung und jeder der möchte kann mithelfen, sie in die Tat umzusetzen. Auch die ZVO-Unternehmensgruppe hilft in der Startphase der Crowd finanziell mit: Für alle Spendenprojekte auf der Ostholstein Crowd stellt der Ver- und Entsorger monatlich 250 Euro zur Verfügung. Spendet jemand mindestens zehn Euro, gibt das Unternehmen fünf Euro aus dem Spendentopf dazu.

Für Projektstarter finden sich auf der Plattform viele Tipps, wie sie eine Spendenkampagne optimal aufbauen und Projekten zu maximaler Reichweite verhelfen. Dabei werden sie nicht alleine gelassen: Wer ein Projekt einstellt, erhält individuelle Beratung von der fairplaid GmbH, die die Spendenplattform entwickelt hat und über langjährige Erfahrung verfügt. Schritt für Schritt begleitet sie jedes Spendenprojekt mit dem Ziel es möglichst erfolgreich zu machen.

Das erste Projekt auf der Ostholstein Crowd
Der DRK-Ortsverein Süsel, hat vor einiger Zeit ein eigenes Fahrzeug gekauft. Das Auto ist ein alter Polizeiwagen, das neu beklebt wurde. Momentan muss das Auto bei jeder Witterung draußen stehen, da in der Unterkunft des DRK-Ortsvereins Süsel nicht genügend Platz ist. Im Sommer steht es in der prallen Sonne, so dass die Folie nach und nach ausbleicht und im Winter wird die Ausrückzeit durch das Eiskratzen verzögert. „Aus diesem Grund möchten wir für seinen Einsatzwagen einen Carport bauen“, erklärt Robin Cyriacks, der das Projekt für den DRK-Ortsverein Süsel gestartet hat. „Aus eigener Tasche können wir uns diesen Wunsch jedoch leider nicht erfüllen, deshalb hoffen wir auf die Unterstützung vieler Ostholsteiner.“ Bis zum 9. Mai haben er und seine Kollegen Zeit, 3.000 Euro für das neue Carport zusammenzukriegen: www.ostholsteincrowd.de/drksuesel

So funktioniert‘s: Alles oder nichts
Projektstarter, z.B. Vereine oder Ehrenamtliche, die finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung eines Projekts benötigen, beschreiben es auf der Crowdfunding-Plattform. Hier werden Fördersumme und Spendenzeitraum öffentlich gemacht. Innerhalb von maximal 60 Tagen können Projektstarter nun ihre „Crowd“, also Freunde, Familie, Kollegen, Vereinsmitglieder auf vielfältigen Kanälen auf ihr Projekt aufmerksam machen und sie motivieren Geld zu spenden. Dabei darf jeder Spender so viel geben, wie er möchte. Spenden sind bereits ab 1 Euro möglich und können auf Wunsch auch anonym abgegeben werden.

Finden sich genügend Menschen, die spenden wollen und die anfangs definierte Spendensumme wird erreicht oder sogar übererfüllt, wird das gespendete Geld an den Projektstarter ausgezahlt. Sollte die gewünschte Summe einmal nicht zusammen kommen, erhalten die Unterstützer ihr Geld automatisch zurück, ohne dass Kosten anfallen.

Ansprechpartner für die Ostholstein Crowd ist Nicole Harkämper, sie ist telefonisch unter 04561 399-318 oder per Mail unter n.harkaemper@zvo.com erreichbar.

11.3.2019 | Noch freie Standplätze für Gartenmarkt am 20. April

11. März 2019 | Bad Schwartau

5. Pflanzen- und Gartendeko-Markt auf ZVO-Recyclinghof in Bad Schwartau

Noch freie Standplätze für Gartenmarkt am 20. April

Am Samstag, den 20. April findet auf dem Recyclinghof Süd der ZVO Entsorgung GmbH in Bad Schwartau der 5. Pflanzen- und Gartendeko-Markt statt. In der Zeit von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr bieten Privatleute hier Dekoartikel oder Pflanzen und Gehölze für den heimischen Garten an. Wer sich bisher noch keinen Verkaufsstand gesichert hat, kann dies noch tun. Anmelden können private Anbieter sich online unter www.zvo.com/pflanzen-und-gartendeko-markt. Vorab wird eine Standkaution von 15,00 Euro erhoben, die bei Teilnahme erstattet wird. Es ist eine maximale Standplatzgröße bis zu drei Metern möglich.

Seit fünf Jahren organisiert das regionale Entsorgungsunternehmen den Markt, der sich von Beginn an großer Beliebtheit erfreute – bei Anbietern wie bei Besuchern. Mehrere hundert Menschen zieht der Pflanzen- und Gartendeko-Markt jedes Jahr an. „Wir freuen uns darüber, dass unsere Veranstaltung ein Treffpunkt für Gartenfreunde im Frühjahr ist“, erklärt Rainer Korten von der ZVO Entsorgung GmbH, die in Ostholstein insgesamt drei Recyclinghöfe betreibt: in Bad Schwartau, Neustadt in Holstein und Neuratjensdorf. Er berichtet von buntem Markttreiben: „Viele Kunden kommen hier richtig ins Fachsimpeln über den richtigen Umgang mit Pflanzen oder der Gartenpflege. Andere wollen zunächst nur ihren Grünschnitt abgeben, finden dann aber beim Bummel über den Markt etwas oder treffen Bekannte.“ Wer auf der Pflanzenbörse fündig wird, kann direkt auf dem Recyclinghof auch Blumenerde oder Rindenmulch erwerben.

5. Pflanzen- und Gartendeko-Markt:
Samstag, 20. April von 9:00–13:00 Uhr
Recyclinghof Süd ZVO Entsorgung GmbH
Loog 13, 23611 Bad Schwartau
www.zvo.com/pflanzen-und-gartendeko-markt

6.3.2019 | Raustauschwochen bei der ZVO Energie GmbH gehen in zweite Runde

6. März 2019 | Sierksdorf

Raus mit der alten Heizung und Prämie kassieren

Raustauschwochen bei der ZVO Energie GmbH gehen in zweite Runde

Ab sofort profitieren Hausbesitzer, die ihre alte Heizung gegen eine moderne und klimafreundlichere Erdgasheizung tauschen möchten, wieder von den Raustauschwochen der ZVO Energie GmbH. Als einer von 60 Versorgern aus acht Bundesländern nimmt das Ostholsteiner Unternehmen an der Modernisierungsaktion teil, die Hausbesitzer motivieren soll, ihre alte Heizung gegen ein modernes Gerät (r)auszutauschen. Nach der erstmaligen Teilnahme im letzten Jahr hat sich die ZVO Energie GmbH aufgrund der großen Nachfrage entschlossen, wieder an der Aktion teilzunehmen und so die Aktionsvorteile an Heizungstauscher weiterzugeben.

„In tausenden Heizungskellern schlummert ein enormes Potenzial für den Klimaschutz, denn ein Großteil der deutschen Heizungen ist veraltet und arbeitet ineffizient“, erläutert Rüdiger Lange-Jost, Geschäftsführer der ZVO Energie GmbH. Mit den Raustauschwochen geben wir daher einen Impuls für Heizungsmodernisierungen, denn alte Heizkessel belasten nicht nur den Geldbeutel, sondern ebenso die Umwelt.“

Mit Förderung und Prämien bis zu 1.800 Euro sparen
Wer im Aktionszeitraum vom 1. März bis 31. Oktober 2019 seine Heizungsanlage modernisieren lassen möchte, profitiert während der Raustauschwochen gleich mehrfach. Zusätzlich zu den staatlichen Fördermitteln von bis zu 800 Euro wird jeder Heizungstausch mit einer Prämie in Höhe von 200 Euro belohnt. Außerdem hat die ZVO Energie GmbH die Kosten für einen Erdgas-Hausanschluss um 50 Prozent gesenkt, eine Ersparnis um 583,10 Euro. Entscheiden sich Kunden beim Erdgasliefervertrag für den Tarif ZVO-Privatgas24Fix-200, profitieren sie neben einer 24monatigen Preisstabilität von einem Bonus von 200 Euro am Vertragsende. Mit dieser Gutschrift belohnt die ZVO Energie GmbH ihr Engagement für die Umwelt in ihrem Zuhause, wozu unter anderem eine Heizungsmodernisierung zählt.

„Effiziente und bezahlbare Heiztechnologien wie zum Beispiel die Erdgas-Brennwerttechnik spielen in der Bestandssanierung eine wichtige Rolle“, erklärt Lange-Jost. „Denn mit emissionsarmen Gas-Heizsystemen lassen sich unzählige Tonnen CO2 einsparen. Und gleichzeitig können Modernisierer ihre Energiekosten langfristig senken. Das ist ein doppelter Gewinn – für die Umwelt und den Geldbeutel.“

Unter www.zvo.com/raustauschwochen können sich Interessierte über die Aktion informieren: hier finden sie alles zum Heizungstausch, über die teilnehmenden Gerätehersteller und ihre finanziellen Vorteile während des Aktionszeitraums.

Die Raustauschwochen wurden 2017 von der Brancheninitiative Zukunft Erdgas e.V. und dem Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen. Insgesamt wurden in allen teilnehmenden Aktionsgebieten in den vergangenen zwei Jahren über 11.000 Heizkessel ausgetauscht. Mehr als 700.000 Tonnen CO2 können so über die Lebensdauer der neuen Heizungen eingespart werden.

6.2.2019 | ZVO Energie GmbH sichert Versorgung von Kunden insolventer BEV

6. Februar 2019 | Sierksdorf

ZVO Energie GmbH sichert Versorgung von Kunden insolventer BEV

Regionaler Versorger übernimmt Ersatzversorgung mit Erdgas und bietet attraktive Fixpreis-Produkte

Nach der Insolvenz der BEV Bayerischen Energieversorgungsgesellschaft mbH können sich Erdgaskunden, die plötzlich nicht mehr von ihrem Anbieter beliefert werden, auf die Grundversorgung der ZVO Energie GmbH verlassen. Kunden, deren Energielieferant insolvent ist und seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, fallen automatisch in die Ersatzversorgung.

„Als Grundversorger stellen wir die Energieversorgung in unserem Netzgebiet sicher“, erläutert ZVO Energie GmbH-Geschäftsführer Rüdiger Lange-Jost. „Wir kümmern uns darum, dass das Zuhause der betroffenen Erdgaskunden auch weiterhin wohlig warm bleibt.“

Gaskunden, die in die Grundversorgung der ZVO Energie GmbH hineingekommen sind, können nun die Gelegenheit nutzen, einen Vertrag mit Fixpreis-Garantie abzuschließen. Hiermit können Kunden sich Stabilität sichern, da der Gaspreis in FIX-Verträgen für die Dauer der Vertragslaufzeit gleich bleibt. Viele Versorger haben zum Jahreswechsel ihre Preise erhöht. In einem FIX-Vertrag der ZVO Energie GmbH sind Kunden vor Preiserhöhungen geschützt.

Attraktive Angebote für preisbewusste Energiesparer
Beim ZVO Privatgas24FIX profitieren Kunden von einem Arbeits- und Grundpreis, der für 24 Monate gleich bleibt. Darüber hinaus schenkt der Versorger ihnen am Laufzeitende eine Thermografie ihres Hauses im Wert von 149,00 Euro. Damit erhalten sie ein Wärmebild, das aufzeigt, wo am Gebäude eventuell wertvolle Energie verloren geht. Wahlweise ist auch eine Gutschrift über 99,00 Euro möglich.

Wer ein Herz fürs Klima hat, kann die 24-monatige Gaspreis-Garantie aus dem ZVO Privatgas24FIX mit einer Energiesparmaßnahme in seinem Zuhause kombinieren. Das Engagement für den Umweltschutz, z.B. der Austausch von Glühbirnen durch LED-Lampen belohnt die ZVO Energie GmbH mit einem Bonus von 200,00 Euro am Vertragsende. Mehr unter www.zvo.com/herz.

Interessierte können sich gerne über den Online-Gaspreisrechner ein Angebot machen lassen: www.zvo.com/gaspreisrechner. Oder sie lassen sich telefonisch unter 04561 399-111 persönlich beraten, schreiben eine Mail an kundenservice@zvo.com oder kommen in unser Kundencenter im Wagrienring 3–13 in Sierksdorf.

28.1.2019 | ZVO Energie GmbH gibt Entwarnung: Keine Keime in Leitungswasser nachgewiesen

28. Januar 2019 | Sierksdorf

ZVO Energie GmbH gibt Entwarnung: Keine Keime in Leitungswasser nachgewiesen

Verdacht nicht bestätigt: Eingehende Beprobung des Trinkwassers zeigt keine Auffälligkeiten

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises Ostholstein gibt die ZVO Energie GmbH Entwarnung: „Das Leitungswasser im Versorgungsbereich des Wasserwerks Süsel ist nachgewiesenermaßen keimfrei“, erklärt Geschäftsführer Rüdiger Lange-Jost. „Direkt nach Bekanntwerden des Verdachts einer Grenzwertüberschreitung einer einzelnen Probe fanden am Freitag, Samstag und Sonntag weitere umfangreiche Beprobungen statt. Diese wurden über das Wochenende analysiert und die Ergebnisse zeigen erfreulicherweise keinerlei Keimbelastung, so dass das Wasser bedenkenlos genutzt werden kann.“

Damit ist die vorsorgliche Empfehlung, das Trinkwasser besonders für geschwächte Personen wie ältere Menschen, erkrankte Personen sowie Kleinkinder und Säuglinge abzukochen, aufgehoben.

„Für uns stand die Verantwortung gegenüber unseren Kunden im Vordergrund, deshalb haben wir als Vorsichtsmaßnahme die Abkochempfehlung herausgegeben“, so Lange-Jost weiter. „Die hohe Trinkwasserqualität in Ostholstein ist uns sehr wichtig, weshalb wir auch den kleinsten Verdacht ernst nehmen.“ Nachdem bei einem Vorbefund einer einzelnen routinemäßigen Probe ein Verdacht einer Grenzwertüberschreitung festgestellt wurde, fanden weitere umfangreiche Probeentnahmen an drei aufeinanderfolgenden Tagen statt – auch durch ein zweites anerkanntes unabhängiges Prüflabor. Beide Labore kamen nun zu übereinstimmenden Ergebnissen, dass das Trinkwasser aus dem Wasserwerk Süsel keinerlei Auffälligkeiten zeigt.

Aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes hatte die ZVO Energie GmbH ihren Kunden am Freitag im Versorgungsgebiet des Wasserwerks Süsel geraten, vorübergehend das Trinkwasser abzukochen. Hintergrund war eine entsprechende Empfehlung des Gesundheitsamtes, nachdem bei routinemäßigen Überprüfungen der Trinkwasserqualität bei einer einzelnen Probe im Vorbefund ein Verdacht einer Überschreitung des Grenzwertes festgestellt wurde. Das Unternehmen stand hierzu fortlaufend in Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt des Kreises Ostholstein.

Pressemitteilungen 2018

19.12.2018 | ZVO Entsorgung GmbH sammelt kostenlos Tannenbäume ein

19. Dezember 2018 | Neustadt i.H.

ZVO Entsorgung GmbH sammelt kostenlos Tannenbäume ein

Abgeschmückte Bäume bis 2,50 Meter Länge werden mitgenommen

Wenn Weihnachten vorbei ist, sammelt die ZVO Entsorgung GmbH im Kreis Ostholstein kostenfrei ausgediente Weihnachtsbäume ein und entsorgt sie fachgerecht.

Montag, 7. Januar 2019:
Arfrade, Dissau, Eckhorst, Stockelsdorf

Dienstag, 8. Januar 2019:
Bannesdorf, Burg, Großenbrode, Landkirchen, Niendorf a.F., Petersdorf a.F., Puttgarden

Mittwoch, 9. Januar 2019:
Bad Schwartau, Groß Parin

Donnerstag, 10. Januar 2019:
Hemmelsdorf, Luschendorf, Niendorf, Pansdorf, Ratekau, Techau, Timmendorfer Strand

Freitag, 11. Januar 2019:
Cismar, Grömitz, Grube, Lensahn

Montag, 14. Januar 2019:
Altenkrempe, Bliesdorf, Bujendorf, Hansühn, Harmsdorf, Kasseedorf, Merkendorf, Schashagen, Schönwalde, Sereetz, Süsel

Dienstag, 15. Januar 2019:
Neustadt, Pelzerhaken, Rettin, Scharbeutz

Mittwoch, 16. Januar 2019:
Dannau, Göhl, Heiligenhafen, Oldenburg, Neukirchen

Donnerstag, 17. Januar 2019:
Bockholt, Eutin, Eutin-Fissau, Groß Meinsdorf, Gothendorf, Röbel

Freitag, 18. Januar 2019:
Ahrensbök, Bosau, Gnissau, Hassendorf, Hutzfeld, Kreuzfeld, Malente

Montag, 21. Januar 2019:
Dahme, Gleschendorf, Haffkrug, Heringsdorf, Kellenhusen, Klingberg, Pönitz, Pönitz am See, Sierksdorf

In allen anderen Orten und Gemeinden des Kreises werden die Weihnachtsbäume bei der Abfuhr der Biotonne in der Zeit vom 7. bis 21. Januar 2019 mitgenommen.

Die ZVO Entsorgung GmbH bittet die Kunden, sämtlichen Weihnachtsbaumschmuck gründlich zu entfernen, so dass die Bäume verwertet werden können. Mitgenommen werden nur im Ganzen bereitgelegte Weihnachtsbäume bis zirka 2,50 Meter Länge. Die Bäume bitte so am Gehwegrand ablegen, dass keine Verkehrsgefährdung oder andere Behinderung von ihnen ausgeht.

Termine und Infos auch online unter www.zvo.com/weihnachtsbaumsammlung

18.12.2018 | Müllabfuhr verschiebt sich über die Feiertage

18. Dezember 2018 | Neustadt i.H.

Müllabfuhr verschiebt sich über die Feiertage

· Geänderte Abfuhrtage an Weihnachten und um den Jahreswechsel
· Recyclinghöfe an Feiertagen geschlossen

Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel verschieben sich die Abfuhrtermine für die Abfallsammlung im Kreis Ostholstein. Die ZVO Entsorgung GmbH bittet Kunden, die geänderten Abfuhrtermine zu beachten, wie sie auch im Abfuhrkalender vermerkt sind.

Am Dienstag, 25. Dezember und Mittwoch, 26. Dezember erfolgen ebenso wie am 1. Januar 2019 keine Müllabfuhren. Am 31. Dezember erfolgt die Abfallsammlung regulär, an den Tagen davor verschiebt sie sich. In der ersten Woche im neuen Jahr werden die Tonnen einen Tag später geleert. Ab Montag, dem 7. Januar 2019 erfolgt die Abfallabfuhr wieder regulär. Die Änderungen im Überblick:

statt Montag, 24.12. am Samstag, 22.12

statt Dienstag, 25.12. am Montag, 24.12.

statt Mittwoch, 26.12. am Donnerstag, 27.12.

statt Donnerstag, 27.12. am Freitag, 28.12.

statt Freitag, 28.12. am Samstag, 29.12.

Montag, 31.12. regulär

statt Dienstag, 1.1.19 am Mittwoch, 2.1.18

statt Mittwoch, 2.1.19 am Donnerstag, 3.1.18

statt Donnerstag, 3.1.19 am Freitag, 4.1.18

statt Freitag, 4.1.18 am Samstag, 5.1.18


Der aktuelle Abfuhrkalender ist online unter www.zvo.com/abfuhrkalender zu finden.

Öffnungszeiten der Recyclinghöfe

Auch während der Weihnachtsfeiertage und des Jahreswechsels fällt häufig Abfall an, für den die heimische Tonne nicht ausreicht. Auch wer die Tage zum Entrümpeln genutzt oder den alten Fernseher durch einen neuen ersetzt hat, kann seine Abfälle auf den drei Recyclinghöfen der ZVO Entsorgung GmbH in Neuratjensdorf, Neustadt in Holstein und Bad Schwartau abgeben. Über die Feiertage haben die Recyclinghöfe wie folgt geöffnet:

Am 24., 25., 26. und 31. Dezember sowie am 1. Januar 2019 haben die drei Recyclinghöfe geschlossen. Am 27. Dezember können Kunden von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr und am 28. Dezember von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr ihre Abfälle zur fachgerechten Entsorgung abgeben. Ab dem 2. Januar sind die Recyclinghöfe wieder wie gewohnt geöffnet.

Weitere Infos zu Anfahrten, Öffnungszeiten sowie eine Preis- und Gebührenübersicht finden Kunden auf www.zvo.com/recyclinghoefe

5.12.2018 | ZVO investiert in die Region

5. Dezember 2018 | Lensahn

ZVO investiert in die Region

· Verbandsversammlung beschließt Wirtschaftsplan 2019
· ZVO investiert weiter in nachhaltige Daseinsvorsorge

Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Ostholstein (ZVO) verabschiedete in ihrer heutigen Sitzung in Lensahn den Wirtschaftsplan für das Jahr 2019. Für Kunden der ZVO-Gruppe gilt, dass sowohl die Preise beim Trinkwasser als auch die Abwassergebühren wie in den letzten neun bzw. sieben Jahren stabil bleiben. Da für die Abfallgebühren ein zweijähriger Kalkulationszeitraum beschlossen wurde, gibt es hier in 2019 keine Änderungen.

Weiterhin positive Entwicklung

Auch für das Geschäftsjahr 2019 geht der Zweckverband in seiner Planung wieder von einem positiven Ergebnis aus, was den Mitgliedsgemeinden zu Gute kommt. Zum einen über die Gewinnausschüttung in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro. Diese werden auch in diesem Jahr wieder an die Gemeinden ausgezahlt, die Erdgaskonzessionen übertragen haben. Zum anderen investiert die ZVO-Gruppe im gesamten Verbandsgebiet in die Ver- und Entsorgungsinfrastruktur.

„Bei all unseren Anstrengungen geht es uns immer um eines: wir wollen, dass die Menschen auch in Zukunft hier gut leben können“, bringt ZVO-Vorsteherin Gesine Strohmeyer es auf den Punkt. „Für eine lebenswerte Region, in der wir auch viele Besucher begrüßen können, gehört ein starker Ver- und Entsorgungsdienstleister einfach dazu. Dafür setzen sich tagtäglich über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein.“

Die Planungen für das Geschäftsjahr 2019 sehen für den ZVO ein Vorsteuerergebnis von zirka 2,7 Millionen Euro vor. Erträge von 59,7 Millionen Euro stehen Aufwendungen von 57,0 Millionen Euro gegenüber. Zum geplanten Jahresergebnis werden insbesondere die Ergebnisabführungen der beiden Tochtergesellschaften ZVO Energie GmbH und der ZVO Entsorgung GmbH beitragen. Diese stehen dem Zweckverband als 100-prozentiger Muttergesellschaft in voller Höhe zu. Dank weiterer Anstrengungen im Bereich der Energieeffizienz erwartet der ZVO für den hoheitlichen Geschäftsbereich Entwässerung leichte Überschüsse. Die Gebühren können wie in den vergangenen sieben Jahren stabil gehalten werden. Entstandene Überschüsse werden nach der jährlich durchzuführenden Gebührennachkalkulation gemäß Kommunalabgabengesetz Schleswig-Holstein (KAG S-H) der Gebührenausgleichsrücklage zugeführt, um die Bereichsergebnisse und somit auch die Gebühren zu stabilisieren.

Investitionen in Daseinsvorsorge der Zukunft

„Unser Blick ist nicht nur auf eine solide wirtschaftliche Basis gerichtet, sondern wir schauen auch voraus in die Zukunft einer weiterhin zuverlässigen Daseinsvorsorge für die Region“, erklärt ZVO-Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer. „Deshalb setzen wir unser Investitionsprogramm fort und werden über alle Sparten der ZVO-Unternehmensgruppe hinweg im Jahr 2019 insgesamt mehr als 77 Millionen Euro investieren.“ Der größte Anteil fließt dabei in die Sparten Breitband und Entwässerung. Für den Bau des kommunalen Breitbandnetzes werden im nächsten Jahr 50 Millionen Euro veranschlagt. Die Bautätigkeiten, die in 2018 begonnen haben, werden in 2019 massiv zunehmen. Insgesamt werden 2.800 Kilometer Leitungen verlegt – auf Überlandstrecken und innerorts, hinzu kommt die Herstellung der Hausanschlussleitungen. Auch der Aufbau der aktiven Verteiltechnik mit 1.000 Kilometern Glasfaserkabel, POP-Standorten und Verteilerkästen schreitet parallel voran. Mittlerweile sind die Vorvermarktungen in mehr als der Hälfte der Gemeinden erfolgreich abgeschlossen, so dass die konkrete Planung des Netzes mit entsprechenden Hausanschlüssen und Verbindungsleitungen erfolgen konnte. Dies ist Grundlage für die öffentlichen Ausschreibungen der Bauleistungen.

Für diverse Maßnahmen im Geschäftsbereich Entwässerung sind mehr als zehn Millionen Euro vorgesehen. Hier investiert der Gemeindeverbund über acht Millionen Euro unter anderem in die Sanierung und den Neubau von Schmutz- und Niederschlagswasserkanälen in Ahrensbök, Bösdorf, Bosau, Fargau-Pratjau, Fehmarn, Niendorf, Malente und Scharbeutz. Zudem werden Pumpwerke in Ahrensbök, Bosau, Oldenburg und Sereetz technisch erneuert und in den Fuhrpark investiert. Auch für diverse Maßnahmen auf den Kläranlagen fließen Mittel, um weiterhin einen optimalen Abwasserreinigungsprozess sicherzustellen. So wird auf der Kläranlage in Orth auf Fehmarn die EMSR-Technik (elektrische Mess-, Steuer- und Regelungstechnik in der Automatisierungstechnik) erweitert und erneuert. Durch diese Maßnahmen ergeben sich Einsparpotenziale durch Reduzierung der Betriebskosten und der Abwasserabgabe, die auf Basis der Einleitwerte von der Wasserbehörde erhoben wird.

Auch die Tochtergesellschaften des Zweckverbands haben für 2019 umfangreiche Investitionen eingeplant. So wird die ZVO Energie GmbH zirka zehn Millionen Euro ins Trinkwasser- und Erdgasnetz investieren, um langfristig die Versorgungssicherheit in der Region zu erhalten. Davon werden fast sechs Millionen Euro insgesamt in die Erneuerung und Erweiterung von Erdgas- und Wasserrohrnetzen fließen, zum Beispiel in die Ortsversorgungen von Hemmelsdorf, Niendorf, Schönwalde, Sierksdorf und Timmendorfer Strand. Auch für Maßnahmen an Wasserwerksanlagen sind 1,4 Millionen Euro eingeplant für Gebäudeinstandhaltung, Sanierung von Förderbrunnen und die Erneuerung von Pumpen. Außerdem hat die ZVO Energie GmbH Mittel für Aktivitäten im Bereich Leittechnik und erneuerbare Energien eingestellt.

Die ZVO Entsorgung GmbH hat für 2019 Investitionen in Höhe von drei Millionen Euro eingeplant. Unter anderem werden im Müllheizkraftwerk technische Komponenten erneuert, wie Turbinenrevision oder die Rauchgasreinigung. Zudem werden für 1,7 Millionen Euro neue Fahrzeuge und Abfallbehälter angeschafft. Auch in die Wertstoffsortieranlage, Kfz-Werkstatt sowie Gebäudeausstattungen und Liegenschaften wird investiert.

1.10.2018 | ZVO-Gruppe mit neuer Homepage

1. Oktober 2018 | Sierksdorf

ZVO-Gruppe mit neuer Homepage

Onlinepräsenz serviceorientierter und für mobile Nutzung optimiert

Der Zweckverband Ostholstein (ZVO) ist ab sofort mit einer neu gestalteten Homepage online. Unter der bekannten Adresse www.zvo.com finden Kunden und weitere Interessierte alle Informationen rund um den regionalen Ver- und Entsorger neu aufbereitet. Beliebte Anwendungen wie der Abfuhrkalender oder der Erdgaspreisrechner wurden überarbeitet und für die Ausgabe auf mobilen Endgeräten optimiert.

„Sowohl inhaltlich als auch gestalterisch wollten wir einen Neuanfang für unseren Onlineauftritt schaffen“, erklärt Gesine Strohmeyer, Verbandsvorsteherin des ZVO. „Die neue Homepage ist als zentrale Informations- und Kommunikationsplattform für unsere Kunden gedacht. Daher standen der Servicegedanke und eine optimale Nutzerführung an erster Stelle bei der umfangreichen Neukonzeptionierung der Homepage.“ Die neue Website ist außerdem ein guter Ausgangspunkt für Weiterentwicklungen, die sukzessive eingearbeitet werden. „Unser Anspruch ist es, auch hier immer besser zu werden“, unterstreicht Strohmeyer. So seien die vielen neuen Serviceangebote eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits bestehenden Kundenservicekanälen. Viele Kunden wünschen sich mehr Onlineservices, weil sie dann unabhängig von Öffnungszeiten ihr Anliegen an den ZVO geben oder sich selbst vorab informieren können.

Bei der Konzeptionierung der neuen Homepage hat sich der ZVO an Rückmeldungen und Fragestellungen von Kunden orientiert, aber auch Erfahrungen aus der Belegschaft einfließen lassen und die Inhalte entsprechend nach Themenbereichen gegliedert. Die schnelle Auffindbarkeit von Informationen und eine zielgruppengerechte Aufbereitung von Inhalten waren zentraler Anspruch an die Gestaltung der Seite. So benötigen Installateure andere Informationen als Kunden, die eine Mülltonne bestellen oder sich über Netzanschlüsse für ihr Eigenheim informieren wollen. Ebenso möchte der ZVO seine Kunden, Gremienvertreter und die weitere interessierte Öffentlichkeit über aktuelle Neuigkeiten auf dem Laufenden halten.

Der neue Webauftritt soll Usern aber nicht nur pragmatische Informationen vermitteln und bei der Abwicklung der Geschäftsbeziehung helfen, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen geben. „Wir möchten gerne die Leistungen, die die mehr als 520 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZVO-Gruppe für unsere Kunden tagtäglich erbringen, erleb‐ und nachvollziehbarer machen“, erläutert Strohmeyer. „So freut es mich sehr, dass sich einige von ihnen bereiterklärt haben, ihr Gesicht für ihren Arbeitgeber zu zeigen und sich bei der Arbeit fotografieren zu lassen. Das ist nicht selbstverständlich.“

Neue Online-Angebote für mehr Kundenservice

Einige Kundenservice-Module sind gänzlich neu entwickelt worden. So gibt der Zuständigkeitsfinder Auskunft darüber, wo die ZVO-Gruppe welche Leistungen anbietet. Der ZVO ist zwar in allen Gemeinden des Kreises Ostholstein für die Abfallentsorgung zuständig, aber es gibt mehrere Gasnetzbetreiber, Wasserversorger oder Abwasserentsorger in der Region. Für seine 60 Mitgliedsgemeinden in den Kreisen Ostholstein, Plön und Segeberg erfüllt der Zweckverband Ostholstein unterschiedliche Aufgaben. Nun beantwortet der ZVO-Zuständigkeitsfinder erste Fragen der Kunden. Darüber hinaus ist es auch eine Hilfestellung für Mitarbeiter, die hier auch schnell nachschauen können.

Außerdem gibt es ab sofort die Möglichkeit, Abfallcontainer bei der ZVO Entsorgung GmbH online zu bestellen. Ganz bequem wählen Kunden hier die jeweilige Abfallart, die benötigte Containergröße sowie einen Lieferort aus und schon berechnet sich automatisch der Preis. Dann nur noch Liefer- und Abholtermine und die Lieferadresse eintragen und schon geht der Auftrag an den Kundenservice raus und wird bearbeitet. Auch einige Serviceformulare, die zuvor als PDF-Dateien heruntergeladen werden mussten, können nun direkt online ausgefüllt werden. Ebenso sind Formalitäten wie Satzungen, Bekanntmachungen und weitere Pflichtveröffentlichungen sowie Downloads von Anträgen oder Infoflyern an zentralen Sammelstellen gebündelt. Auch sind Themen wie Netzanschlüsse für Wasser, Abwasser und Erdgas aus der Sicht eines Bauherrn aufbereitet und geben einen Überblick über den Prozess und die erforderlichen Unterlagen.

Begleitet wurde der ZVO beim Relaunch seiner Homepage von der Internetagentur SECRA aus Sierksdorf, die neben der Programmierung und Gestaltung der neuen Website auch den Betrieb übernommen haben. Zusammen mit ihr wird der ZVO die Homepage weiterentwickeln, um immer nah an seinen Kunden und seinen Bedarfen und Fragen rund um den ZVO zu sein. Außerdem sind weitere Onlineservices für weitere Zielgruppen geplant, wie ein Karriereportal für Bewerber und ein Ratsinfosystem für Gremienvertreter und Öffentlichkeit.

12.7.2018 | #wirfuerbio – Papier statt Plastik

12. Juli 2018 | Neustadt

#wirfuerbio – Papier statt Plastik

ZVO Entsorgung GmbH bietet Papiertüten für Sammlung von Bioabfall an

Die Kampagne norddeutscher Entsorger „#wirfuerbio – Biomüll kann mehr“ geht in Ostholstein in die nächste Runde. Um Plastik im Bioabfall zu vermeiden, sind ab Samstag, den 14. Juli Papiertüten der ZVO Entsorgung GmbH für die Sammlung von Bioabfall erhältlich. Bis zum 21. Juli erhalten Kunden auf den drei Recyclinghöfen der ZVO Entsorgung GmbH jeweils fünf dieser Tüten kostenlos. Danach können sie käuflich erworben werden – 25 Stück kosten 3,00 Euro inkl. MwSt.

„Wir wollen unsere Kunden dafür sensibilisieren, warum Plastiktüten, selbst die sogenannten kompostierbaren, nichts im Bioabfall zu suchen haben“, erklärt Holger Kroll, Geschäftsbereichsleiter Kommunale Abfallwirtschaft beim ZVO. „Mit den Papiertüten wollen wir eine Alternative aufzeigen, weshalb wir sie zu Anfang kostenlos und danach zu einem moderaten Preis herausgeben.“

Um Kunden schon direkt beim Einkauf auf das Thema aufmerksam zu machen, unterstützen vier Famila-Märkte in der Region die Aktion. So wartet an vier Terminen das ZVO-Infomobil auf interessierte Kunden, wo sie sich nicht nur zu Abfalltrennung und Recycling beraten lassen, sondern auch Papiertüten für den Bioabfall kostenlos erhalten können. Die Termine im Überblick:

  • 12.7.: Famila Eutin
  • 13.7.: Famila Neustadt
  • 18.7.: Famila Heiligenhafen (nachmittags)
  • 20.7.: Famila Stockelsdorf

„Norddeutschland räumt auf in der Biotonne.“ – unter diesem Motto der Infokampagne „#wirfuerbio – Biomüll kann mehr“ treten 23 Abfallwirtschaftsbetriebe aus ganz Norddeutschland dafür ein, sowohl die normale Plastiktüte als auch die kompostierbare Plastiktüte aus der Biotonne zu verbannen. Am 20. April gab Schirmherr Dr. Robert Habeck, Umweltminister Schleswig-Holstein, den Startschuss für die überregionale Kampagne, die in Ostholstein von der ZVO Entsorgung GmbH getragen wird.

Auch kompostierbare Plastiktüten gehören nicht in die Biotonne

Der Bioabfall ist in Augen der Abfallwirtschaft eine Ressource, aus der je nach Verarbeitungsprozess Kompost oder auch Energie gewonnen werden kann. Die Erzeugung von Kompost als hochwertiger Dünger setzt voraus, dass er in der Landwirtschaft eingesetzt werden kann. Deshalb darf er kein Plastik enthalten und da in den automatisierten und manuellen Sortierprozessen nicht alle Störstoffe restlos aus dem Bioabfall entfernt werden können, hat Plastik auch nichts in der Biotonne zu suchen. Wertvolles organisches Material geht verloren, wenn plastikbelasteter Bioabfall komplett aussortiert werden muss. Denn konventionelle Plastiktüten sind im Sortierprozess von kompostierbaren nicht zu unterscheiden.

Durch die große Menge an Störstoffen, vor allem Plastiktüten, wird ein zu 100 Prozent biologischer Kreislauf maßgeblich gestört, denn auch aus kompostierbaren Plastiktüten wird weder 100 Prozent Bioenergie noch Qualitätskompost. In Mikroplastik zerfallen, können Plastiktüten nicht mehr ausreichend aus dem fertigen Rohkompost gesiebt werden und landen so auf den Beeten und Äckern, werden ins Grundwasser gespült, gelangen ins Meer und damit unweigerlich in unsere Nahrungskette.

Was viele nicht wissen: Nicht nur die herkömmliche Plastiktüte besteht aus Erdöl, auch kompostierbare Plastiktüten dürfen einen Anteil Erdöl enthalten. Dieser zersetzt sich zwar, wird aber nicht biologisch abgebaut. Diese Tüten erfüllen die Euro-Norm, wenn sich nach 12 Wochen 90 Prozent der Tüte in Teile zersetzt hat, die kleiner als zwei Millimeter sind und wenn nach sechs Monaten 90 Prozent der Tüte biologisch abgebaut sind. Diese Zeiten überschreiten deutlich die Produktionszeiten in den Anlagen zur Kompostierung und Gewinnung von Bioenergie. Damit sind diese Tüten de facto keineswegs zu 100 Prozent biologisch abbaubar und tragen daher nicht zu einer nachhaltigen Verwertung von organischen Abfällen bei.

Alternative Bioabfallsammlung im Haushalt

Bioabfälle sollten im besten Fall lose in einem dafür vorgesehenen Behälter gesammelt und direkt ohne Behälter in die Biotonne entleert werden. Auch die Sammlung in einer Papiertüte ist eine sinnvolle Alternative. Dafür eignet sich die Kampagnenpapiertüte von „#wirfuerbio“ oder jede andere Papiertüte, die zu 100 Prozent aus Papier besteht. Auch in ein, zwei Lagen Tageszeitung eingewickelt, ist der Bioabfall in der Biotonne sehr willkommen. Sollte kein Weg an der Sammlung des Bioabfalls in Plastiktüten vorbeigehen, sollte der wertvolle Inhalt dieser Tüte in die Biotonne entleert und die Plastiktüte selbst in den Restabfall gegeben werden.

Mehr Info auch unter www.wirfuerbio.de

6.7.2018 | ZVO tritt „Allianz für Breitband“ in Schleswig-Holstein bei

6. Juli 2018 | Kiel

ZVO tritt „Allianz für Breitband“ in Schleswig-Holstein bei

Bündnis setzt Regeln für schnelleren flächendeckenden Glasfaserausbau fest

Breite Allianz, klares Ziel: Um den flächendeckenden Ausbau des Glasfaser-Netzes in Schleswig-Holstein noch dynamischer voranzutreiben, ist der Zweckverband Ostholstein (ZVO) dem „Bündnis für den Glasfaserausbau SchleswigHolstein“ beigetreten – als einziges Unternehmen aus Ostholstein. Anfang Juli kamen in Kiel Vertreterinnen und Vertreter von über 60 Unternehmen und Institutionen zusammen, um sich zu dieser Breitbandallianz zusammenzuschließen. Der Zweckverband Ostholstein baut für 29 Gemeinden ein komplett neues kommunales Breitbandnetz auf, um die Lücken in der Internetversorgung zu schließen. Grundlage dafür ist die zukunftsfähige Glasfasertechnologie, die Bandbreiten ermöglicht, die die Leistung von Kupferkabel und Vectoring um ein Vielfaches übersteigt.

Gesine Strohmeyer, Vorsteherin des ZVO ist überzeugt: „Solch ein Bündnis ist ein wichtiger Schritt, um den Flickenteppich in der Internetversorgung zu stopfen. Mit der Verständigung auf gewisse Regeln ist nun ein Rahmen geschaffen, die flächendeckende Versorgung mit Breitbandinternet entscheidend voranzutreiben. Der ZVO leistet dazu gerne seinen Beitrag.“ Mit einem Investitionsvolumen von fast 100 Millionen Euro arbeitet der ZVO an einem der größten Breitbandausbauprojekte des Landes. Insgesamt wird hier sukzessive ein neues Netz von über 2.800 Kilometern Länge aufgebaut, das zukünftig rund 23.000 Haushalte sowie über 5.000 Gewerbebetriebe und Institutionen versorgen wird.

Ziel des Landes gemeinsam schneller erreichen: Glasfaseranschluss für jeden Haushalt

„In dieser Allianz wird jeder nach seinen Möglichkeiten dazu beitragen, dass wir 2025 den flächendeckenden Ausbau schaffen“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz bei der Unterzeichnung des entsprechenden Memorandums. „Schleswig-Holstein ist mit 35 Prozent anschließbarer Haushalte bereits heute das Glasfaserland Nummer 1 in Deutschland, im Bund sind es gerade einmal acht Prozent“, so der Minister.

Bei dem Memorandum handelt es sich um eine freiwillige Selbstverpflichtung der Anbieter, ohne in deren Unabhängigkeit und in den Wettbewerb einzugreifen. Wichtigste Elemente des Memorandums sind:
• Unterstützung der Zielsetzung der Glasfaserstrategie der Landesregierung.
• Einsatz von Fördermitteln nur dann, wenn es keine privatwirtschaftliche Lösung gibt.
• zweijähriger Verzicht der Unternehmen auf eigene Ausbaumaßnahmen bei kommunalen Förderprojekten, sofern die Unternehmen selbst keinen Eigenausbau angekündigt haben. Dieses Stillhalteabkommen gilt ab der Auswahl eines Netzbetreibers.
• Verzicht auf einen Parallelausbau von Glasfaserinfrastrukturen, stattdessen Nutzung vorhandener Infrastrukturen.
• Bekenntnis zur Flexibilisierung von Regulierungsmaßnahmen der Bundesnetzagentur, um weitere Investitionen anzuregen.
• Bereitschaft zur Kooperation der Anbieter bei Ausbaumaßnahmen.

Buchholz: „Bis 2020 werden wir mit den laufenden Ausbauprojekten in Schleswig-Holstein die Hälfte unserer Haushalte erschließen können, bis 2022 etwa zwei Drittel. Ich erwarte, dass es uns mithilfe der unterzeichnenden Akteure gelingt, diesen Prozess weiter zu beschleunigen.“ Außerdem solle innerhalb des Bündnisses vor allem besprochen werden, wie die 2022 noch verbleibenden rund 38 Prozent der schleswig-holsteinischen Haushalte ebenfalls noch mit Glasfaser erschlossen werden können: „Wir werden diese weißen Flecken mithilfe des Breitband-Kompetenzzentrums näher analysieren. Und darauf aufbauend sollen die Bündnispartner dann prüfen, ob ein eigenwirtschaftlicher Ausbau oder die Bildung von Ausbau-Allianzen denkbar ist. All das wird die Landesregierung eng begleiten und – wo möglich – auch mit Förder- und Finanzierungsinstrumenten unterstützen.“

Das Memorandum, das neben dem ZVO noch 61 weitere Unternehmen und Institutionen in Schleswig-Holstein unterschrieben haben, finden Sie hier:
www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VII/Presse/PI/PDF/2018/180702_Buendnis_Glasfaser_Memorandum_pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=2

 

4.7.2018 | ZVO-Gruppe weiter auf Erfolgskurs

4. Juli 2018 | Sierksdorf

ZVO-Gruppe weiter auf Erfolgskurs

• Kommunaler Ver- und Entsorger erwirtschaftet bestes Ergebnis in Unternehmensgeschichte
• Überschüsse aus den Tochtergesellschaften bleiben vollständig beim ZVO
• Glasfaserausbau Ostholstein entscheidend vorangetrieben

Das erste Geschäftsjahr, in dem die ZVO-Gruppe wieder in rein kommunaler Hand ist, war das wirtschaftlich erfolgreichste in der Geschichte des regionalen Ver- und Entsorgers. Das zeigt der Jahresabschluss für 2017, den die Verbandsversammlung des Zweckverbands Ostholstein (ZVO) bei ihrer heutigen Sitzung verabschiedet hat. Trotz der getätigten Rückkäufe und des anspruchsvollen Investitionsprogramms in die Bereiche der Daseinsvorsorge konnte die ZVO-Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2017 insgesamt eine sehr positive Entwicklung verbuchen. So liegt das kumulierte Jahresergebnis der ZVO-Gruppe mit insgesamt 8,7 Millionen Euro deutlich über den Erwartungen.

„Ich freue mich sehr, dass wir unseren Mitgliedsgemeinden wieder ein tolles Ergebnis präsentieren können“, so Gesine Strohmeyer, Vorsteherin des Zweckverbands Ostholstein.
„Nach einem etwas turbulenten 2016 konnten wir uns in 2017 wieder mehr aufs Geschäft konzentrieren und den Blick auf die zukünftige Entwicklung und Herausforderungen der ZVO-Gruppe lenken. Dafür gibt uns dieses sehr gute Unternehmensergebnis natürlich Rückenwind.“ Das Geschäftsjahr 2017 ist das erste, nachdem der ZVO durch Rückkauf von Geschäftsanteilen alleiniger Gesellschafter seiner beiden Tochtergesellschaften ZVO Energie GmbH und ZVO Entsorgung GmbH ist. Das bedeutet auch, dass die Gewinnausschüttungen der beiden Töchter nun vollständig dem Zweckverband zustehen. „Solch ein herausragendes Ergebnis ist immer eine Gemeinschaftsleistung. Daher geht mein großer Dank an die mittlerweile mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ZVO-Gruppe. Mit ihrer Arbeit sorgen sie dafür, dass unsere Kunden 365 Tage im Jahr rund um die Uhr mit Trinkwasser, Gas und Wärme versorgt sind und ihre Abfälle und das Abwasser zuverlässig entsorgt werden.“

Aber nicht nur wirtschaftlich war es ein erfolgreiches Jahr für den ZVO. „Bei einem der wichtigsten zentralen Zukunftsthemen sind wir einen Riesenschritt vorangekommen“, erklärt Strohmeyer. „So haben wir mit der TNG Stadtnetz GmbH (TNG) einen Pächter und Betreiber für das kommunale Breitbandnetz gefunden, der sofort losgelegt hat.“ Bereits kurz nach der Vertragsunterzeichnung im Juni 2017 ist TNG im ersten Aktionsgebiet in die Vermarktung gestartet. Nach nicht einmal einem Jahr ist mittlerweile in fast der Hälfte der 29 Breitband-Gemeinden die Vermarktung gelaufen – mit ausnahmslos positivem Ergebnis, teilweise sind Vorvermarktungsquoten von über 90 Prozent erreicht worden. Strohmeyer unterstreicht: „Unser Ziel ist es, Versorgungslücken in Ostholstein zu stopfen und die zukünftige Standortattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit für Bürger, lokale Firmen und das Tourismusgewerbe zu sichern. Jedes Aktionsgebiet, in dem die Bürgerinnen und Bürger solidarisch ihr ‚Go’ für den Glasfaserausbau Ostholstein geben, ist ein großer Erfolg für die Allgemeinheit.“ Parallel hat der ZVO in zahlreichen Mitverlegeprojekten bereits viele Kilometer Leerrohre in die Erde gebracht – entweder bei Baumaßnahmen aus dem eigenen Haus oder Dritter.

Gewinnausschüttung an Gemeinden und Gebührenstabilität

Wie in den vergangenen Jahren haben die Ausschüttungen aus den Tochtergesellschaften zum positiven Ergebnis beigetragen – in diesem Jahr besonders die der ZVO Energie GmbH.
Der höhere Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2017 wird im Wesentlichen getragen von einem effizienten Kostenmanagement. Aber auch die erhöhte Nachfrage von Hausanschlüssen bestärkt das Ergebnisund schließlich kommen Sondereffekte hinzu, weil Rückstellungen aufgelöst wurden. Gerade beim Trinkwasser macht sich effiziente Technik bezahlt. So können hier die Preise für die Verbraucher seit fast zehn Jahren stabil gehalten werden. Auch die ZVO Entsorgung GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Trotz schwierigerer Rahmenbedingungen wie steigender Wettbewerbsdruck, Preisverfall bei einigen Wertstofffraktionen und Gesetzesänderungen bewegten sich die Umsätze auf Vorjahresniveau. Dabei leistete erneut das Gewerbegeschäft einen wesentlichen Beitrag für das gute Ergebnis des Unternehmens.

Der erzielte Jahresgewinn fließt der Gewinnrücklage zu. Aus dieser erhalten Städte und Gemeinden, die dem ZVO die Erdgasversorgung übertragen haben, eine Gewinnausschüttung von 1,5 Millionen Euro. Hinzu kommen die Konzessionsabgabenvon etwa 400.000 Euro. Weitere Überschüsse verbleiben zur Festigung der finanzwirtschaftlichen Grundlage im Unternehmen. „Das ist wichtig, um zukünftige Herausforderungen zu meistern. Die gesetzlichen und umweltrechtlichen Anforderungen ändern sich stetig und haben unternehmerische Auswirkungen – dafür müssen wir uns rüsten“, erläutert Strohmeyer. „So wirkt sich die strengere EU-Düngeverordnung auf die Klärschlammentsorgung aus, so dass weniger Kapazitäten verfügbar sind, was wiederum die Preise treibt.Auch der Boom in der Baubranche wirkt sich in Form von höheren Preisen und Wartezeiten aus, wodurch Baumaßnahmen nicht immer so schnell wie gewünscht durchgeführt werden können.“

Großen Anteil am Erfolg der ZVO-Gruppe haben auch die kommunalen Geschäftsbereiche des ZVO. So hat der hoheitliche Bereich Entwässerung sogar Überschüsse erwirtschaftet. Diese werden bei der jährlich durchzuführenden Nachkalkulation der Abwassergebühren angerechnet und den Gebührenzahlern gutgeschrieben. Mit dem Ergebnis können nicht nur die Bereichsergebnisse stabilisiert, sondern auch die Gebühren erneut auf gleichem Niveau gehalten werden. Durch den Einsatz effizienterer Anlagentechnik sind die Abwassergebühren trotz steigender Energie- und Personalkosten seit sieben Jahren stabil. Im neuen Geschäftsbereich Breitband wurde bereits bei der Planung von Anfangsverlusten in den ersten Geschäftsjahren ausgegangen, die aber unter anderem durch die Generierung von Fördermitteln bisher niedriger als geplant ausfallen.

Das Geschäftsjahr 2017 in Zahlen

Insgesamt waren am 31. Dezember 2017 in der ZVO-Gruppe insgesamt 477 Mitarbeiter (Vorjahr: 459 Mitarbeiter) beschäftigt, darunter 17 Auszubildende (Vorjahr: 16 Auszubildende). Aufgrund von Tarifsteigerungen und höherer Mitarbeiterzahl liegt der Personalaufwand mit 11,7 Millionen leicht über Vorjahresniveau (11,1 Millionen Euro). Der ZVO hat im vergangenen Jahr rund 12,9 Millionen Euro investiert, die zum Großteil auf die Bereiche Trinkwasser-, Erdgasversorgung und Entwässerung entfielen. Die Abfallstatistik für den Kreis Ostholstein zeigt eine leicht gesunkene Abfallmenge an. So fiel hier im Jahr 2016 mit insgesamt 116.513 Tonnen etwas mehr Abfall an als im Vorjahr (116.382 Tonnen). Sie zeigt auch erneut, dass sich die Abfallmengen insbesondere der privaten Haushalte kaum verändern. Im Jahr 2017 hat die Restabfallmenge mit 183 Kilogramm pro Einwohner um 13 Kilogramm abgenommen, wobei sich diese Abnahme im normalen Schwankungsbereich in Folge der touristischen Nutzung bewegt. Die Bioabfalltrennung verbesserte sich leicht von 49 auf 51 Kilogramm pro Einwohner. Die stetige Zunahme seit 2013 (45 Kilogramm) ist auf eine kontinuierlich vermehrte Nutzung der Biotonne zurückzuführen.Mit 659 Millionen Kilowattstunden verkaufte die ZVO Energie GmbH in 2017 weniger Erdgas als im Vorjahr (816 Millionen Kilowattstunden).

Eine erneute Steigerung ist bei den Hausanschlüssen um 369 auf 24.856 zu verbuchen. Insgesamt wurden 2017 fast 1,4 Millionen Kilowattstunden in das Gasnetz der ZVO Energie GmbH eingespeist. Auch die Wärmeabgabe stieg wieder leicht auf nun 6,2 Millionen Kilowattstunden. Beim Trinkwasser pendelte sich die abgegebene Menge in 2017 mit 8,6 Millionen Kubikmeter fast auf dem Niveau des Vorjahres ein. Hier stieg die Zahl der Hausanschlüsse leichtum 252 auf nun 30.192. Der ZVO-Geschäftsbereich Entwässerung verzeichnet bei der entsorgten Schmutzwassermenge eine leichte Steigerung auf etwa 6,2 Millionen Kubikmeter. Das Netz wuchs kräftig auf eine Länge von 1.065 Kilometern (Vorjahr: 921 Kilometer) und auch die Zahl der Hausanschlüsse stieg stark, um 6.495 auf insgesamt 36.067. Dazu beigetragen haben zwei Aufgabenübertragungen zum 1. Januar 2017: die Gemeinde Ahrensbök hat die Schmutz- und Niederschlagswasserbeseitigung und die Gemeinde Ratekau die Niederschlagswasserbeseitigung auf den ZVO übertragen.

Mehr lesen im aktuellen Unternehmensbericht „In den Farben der Region“.