Betreibersuche für ZVO-Breitbandnetz auf der Zielgeraden

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Gremienentscheidung für Pächter gefallen – Warten auf Zustimmung der Bundesnetzagentur – Kampagne „GO!“ gestartet

In ihrer April-Sitzung haben die Mitglieder des Breitbandnetzinfrastrukturausschusses (BIA) des Zweckverbands Ostholsteins (ZVO) den Beschluss zur EU-weiten Ausschreibung gefasst, wer das kommunale Breitbandnetz in Ostholstein zukünftig betreiben soll. Das Vergabeverfahren sieht vor, dass das Ergebnis zunächst noch anonym bleiben muss, bis die Bundesnetzagentur der Entscheidung des Gremiums zustimmt. Dies wird für Ende Juni erwartet. Danach kann alles Vertragliche geregelt und die weiteren Schritte wie die Vorvermarktung von Verträgen und die konkrete Ausbauplanung festgelegt werden.

„Wir konnten aus sehr guten Angeboten mehrerer leistungsfähiger Bieter wählen, die jeweils auf sämtliche vier Ausbaulose geboten haben – das zeigt, wie attraktiv unser Konzept ist“, erklärt Andreas Zimmermann, Vorsitzender des BIA stellvertretend für die 29 Gemeinden, die der Breitbandsparte beim ZVO beigetreten sind. „Wir sind davon überzeugt, die richtige Wahl für dieses zukunftsträchtige Projekt getroffen zu haben.“

„Die Entscheidung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg von den aufwändigen, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkten Vorbereitungen im Hintergrund hinein in die anstehende Umsetzung“, ergänzt Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer. Nun gehe es auch darum, alle Beteiligten und die Bürger durch gezielte Kommunikationsaktivitäten transparent zu informieren und für das Projekt zu begeistern, um hohe Anschlussquoten und einen zügigen Ausbau zu gewährleisten.

Die Sitzung bildete auch den Auftakt für eine neue Kampagne, die diese Aufbruchsstimmung vermitteln soll. Unter anderem auf Plakaten, Infomaterialien und im Internet werden die wichtigsten Vorzüge eines flächendeckenden Glasfasernetzes für die Region leicht verständlich und einprägsam auf den Punkt gebracht: Das schnelle Internet wird unser Leben verändern, aber nicht unser Lebensgefühl – so die Kernbotschaft, verbunden mit dem Slogan „Breitband auf Ostholsteinisch“.

Als inhaltliche und gestalterische Klammer der Kampagne wurde zudem ein neues Logo entwickelt: GO! Glasfaserausbau Ostholstein. „Das GO!-Logo steht natürlich für das Glasfasernetz in Ostholstein und damit für unser technologisches Alleinstellungsmerkmal „Glasfaser“ sowie für unser Ziel des flächendeckenden Ausbaus“, so Strohmeyer. „Es ist aber weit mehr als eine Abkürzung. Die GO!-Kampagne soll aktivieren und in die Zukunft weisen – sie symbolisiert den Startschuss für die heiße Phase des Breitbandnetzes für Ostholstein.“

Bis zum Start der Vorvermarktung der/des zukünftigen Netzbetreiber/s soll die GO!-Kampagne das kommunale Breitbandprojekt sichtbar machen - Bürgerinnen und Bürgern sollen Lust auf das kommunale Breitbandnetz bekommen und über Vorteile, die Technologie an sich und den Ausbau informiert werden.

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