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Neue Abfallgebührenstruktur
Zum 1. Januar 2011 greift im Kreis Ostholstein eine neue Abfallgebührenstruktur. Die ZVO-Verbandsversammlung beschloss in ihrer Sitzung am 24. Juni 2010 die neue Abfallsatzung und die neue Abfallgebührensatzung. Die neue Gebührenstruktur wurde insbesondere wegen der erkennbaren und bereits vorhandenen Auswirkungen des demografischen Wandels und wegen der notwendigen Rechtssicherheit einer neuen Satzung entwickelt.
Das bisherige Gebührensystem stellt einen kleineren Haushalt auf einem Grundstück günstiger als größere Einheiten. Gebührenzahler, die alleine oder zu zweit auf einem Grundstück wohnen, müssen, so sie ihren Behälter und das Leerungsintervall unverändert lassen, zukünftig höhere Gebühren zahlen. Für diese Gebührenzahler bestehen jedoch verschiedene Möglichkeiten, die Gebührenhöhe zum Teil deutlich zu reduzieren: Beispielsweise durch Verlängerung des Leerungsintervalls von 2-wöchentlich auf 4-wöchentliche Leerung der Behälter oder durch Nutzung einer Nachbarschaftstonne gemeinsam mit dem Nachbarn. Zum Teil sehr deutlich entlastet werden größere Haushalte und Haushalte, die sich in Mehrfamilienhäusern oder beispielsweise in genossenschaftlichen Wohnanlagen befinden. |
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